Aline Danioth: Was gibt dir dieser Sport bis heute zurück?
Shownotes
Was treibt dich an, wenn der Druck am grössten ist? Wenn Millisekunden über alles entscheiden und ein kleiner Fehler das Rennen beendet? In dieser Folge spreche ich mit Aline Danioth über ihre Sicht auf den Slalom als „Psychosport“ und darüber, was in den entscheidenden Momenten in ihrem Kopf passiert. Wir sprechen über ihre Leidenschaft für das Skifahren, aber auch über die weniger sichtbaren Seiten: Zweifel, Verletzungen und den langen Weg zurück auf höchstes Niveau. Aline gibt Einblicke, wie sie mit Rückschlägen umgeht, was sich durch ihre Verletzungen verändert hat und warum sie sich immer wieder bewusst für diesen Sport entscheidet. Ein zentraler Teil des Gesprächs ist auch ihr Zugang zum Athletiktraining und wie sich ihr Körpergefühl über die Jahre verändert hat. Diese Episode zeigt, dass Leistung nicht nur aus Härte entsteht, sondern aus Verständnis, Timing und der Fähigkeit, sich immer wieder neu auszurichten. Ein ehrliches und tiefes Gespräch über Motivation, Entwicklung und die Frage: Was gibt dir dieser Sport bis heute zurück?
Mehr über Aline Danioth erfährst du hier: www.alinedanioth.ch https://www.instagram.com/alinedanioth/ https://www.instagram.com/williamjeffreais/
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Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich willkommen zum Bewegungs- und Performance Podcast.
00:00:07: Teampodcast für geschmeidigere Bewegungen, mehr Körperbewusstsein und verbessert die Performance.
00:00:13: Mein Name ist Lars Habermacher und ich freue mich, dich heute dabei zu haben!
00:00:18: Mein heutiger Gast ist Ski-Rennfahrerin Aline Daniot.
00:00:21: Wenn man etwas der Aline in den Medien liest, dann sind das oftmals zwei Sachen.
00:00:25: Entweder geht es um ihr grosser Talent, wo sie sich kleinauf begleitet und ihre schon diverse Erfolge beschert hat oder es geht um ihre Verletzungen, die sie im Verlauf ihrer Karriere erlitten hat.
00:00:36: Aline hatte schon vier Kreuzbandrisse und kämpfte sich jedes Mal wieder zurück in den Weltgubb.
00:00:41: Ich weiss aber, dass bei Aline noch viel mehr gibt als Verletzung und Talent und dass es da eine ganze grosse Leidenschaft zum Skifahren, zur Bewegung, aber auch zu anderen Sachen gibt.
00:00:52: Ich habe mich extrem darauf gefreut mit ihren ausführlichen Themen zu reden Auch darüber, warum sie den Sport so gerne hat.
00:00:58: Was es für sie ausmacht der Psychosportzlalom zu betreiben und auch noch etwas was sie in Zukunft machen möchte.
00:01:05: Ich wünsche dir ganz viel Spass im Gespräch mit Alin.
00:01:09: Über was hast du in deinem Leben am meisten gestritten?
00:01:13: Gestritten... Das ist eine gute Frage.
00:01:21: Ich glaube schon eher mit mir selber also mit meiner inneren Flichtunruhe.
00:01:30: Ich glaube, das ist der grösste Kampf in meinem Leben.
00:01:33: Hast
00:01:33: du
00:01:35: diesen Kampf immer noch?
00:01:36: Ja.
00:01:38: Definitiv ja!
00:01:39: Und wie hat sich dieser Kampf entwickelt so in den letzten Jahren?
00:01:43: Ich glaube ich kann jetzt viel besser analysieren.
00:01:47: Früher war es ja etwas die innere Unruhe, wo man einfach denkt, was ist das jetzt?
00:01:52: und dann hast du vielleicht auch andere Leute rausgelaufen weil du vielleicht eine schlechte Laune hatte oder ... Ja, oder einfach so... ja vielleicht das Kind habe ich dir einfach herumgemögen.
00:02:04: Oder ja so.
00:02:05: und ich glaube jetzt ist es einfach so.
00:02:07: wenn ich merke die innere Unruhe kommt, habe ich schon so ein bisschen meine Tools wo ich anwenden kann dass es mir hilft.
00:02:16: Aber natürlich gelingt es mir auch jetzt noch nicht immer.
00:02:19: Es ist immer so etwas phasenweise.
00:02:21: Okay So du hast jetzt eine innere unruhe angesprochen.
00:02:26: Das habe ich auch oft begleitet von so einer inneren Stimme.
00:02:28: Wir haben ja immer die inneren, die uns begleiten.
00:02:30: Wir reden mit uns selber.
00:02:32: Wenn du jetzt zurückschauest, wer hat sich für dich die innerste Stimme verändert in den letzten Jahren?
00:02:37: Die hat sich schon sehr fest geändert.
00:02:41: Sicher auch durch Mentaltraining oder allgemein durch einen Spitzensport, wo man ... Ich habe gelernt, dass es ... dass man die innere Stimme beeinflussen oder verändern kann, in das Positiven.
00:02:57: Darum hat sich das sehr stark verändert.
00:03:01: Vor allem auch zu analysieren, wie in einer negativen Stimme kommen, dass ich sie weh als Warn nehmen und die kann ich in das Positive verändern.
00:03:12: Wie veränderst du es positiv?
00:03:14: Ich glaube immer der erste Schritt ist sicher einfach zu warnen!
00:03:18: Manchmal ist es auch nicht wahr.
00:03:21: Wenn jetzt eine stressige Phase ist und dann merke ich, dass wir alles noch negativ einreden.
00:03:26: Dann ist man nicht gerade sofort bewusst, bis ich am Abend gedacht habe, heute war nur so begleitet.
00:03:35: Darum gelingt mir auch nicht immer.
00:03:37: Aber das ist der erste Schritt, den man sehr kennt.
00:03:40: Und nachher halt eben mit
00:03:43: ...
00:03:45: auch kurz analysiert.
00:03:46: Ist das wirklich wahr oder ist es jetzt einfach aus einer Stresssituation, wo das entsteht?
00:03:52: Oder ja ... Ja... Warum ist das da und dann ein ... Dann einfach ja, durch das dann halt eigentlich wie verändert oder halt etwas macht.
00:04:03: Also bei mir ist auch immer so kann ich nicht einfach daheim hocken und denke ja jetzt ist alles gut oder so sondern vielleicht rausgelaufen oder halt irgendwie in dem... Und kommen gerade auf andere Gedanken.
00:04:15: Lenke mich wie mit anderen Gedanken vielleicht manchmal auch ab und dann ist es wieder positiver.
00:04:19: Okay.
00:04:20: Wie fest hilft dort die Umgebung für das?
00:04:24: Angesprochen gehst du raus und laufst.
00:04:26: Vorher hat man gesagt, am Abend denke ich drüber nach.
00:04:29: Hat der Ort einen Einfluss?
00:04:31: Sehr!
00:04:31: Ja... Ich glaube nicht unbedingt den Ort.
00:04:35: Also logisch, ich bin am liebsten daheim zu Andermatt.
00:04:38: Aber ich bin auch sehr viel unterwegs.
00:04:41: Sehr viele Decke, wo ich nicht daheime bin oder wo ich meine Wunsch nenne.
00:04:45: Zum Beispiel wenn ich auf meiner Alphütte bin Dann ist es logisch.
00:04:48: Es hat keinen Platz für negative Stimmen.
00:04:52: Weil
00:04:53: du ganz alleine und natur bist?
00:04:54: Ja,
00:04:55: genau!
00:04:56: Und dann ist es ja ganz einfach, um das Positiven zu haben.
00:05:01: Aber ich glaube, wenn gerade die Umgebung stressiger ist, wenn man im Weltkirchens unterwegs ist, dann ist das schwieriger.
00:05:09: Aber darum ist wie ... Der Ort ist dann für mich einfach, als ich vielleicht vorausgehe.
00:05:15: Oder dass ich Yoga-Übungen oder von dir ATMs mache.
00:05:19: Dann ist das den Ort der Ruhe?
00:05:23: An dem Ort, wo du bist, suchst dich die ruhigen Plätze bewusst und rausnimmst.
00:05:28: Ich bin jetzt mal weg für ein paar Stunden.
00:05:30: Genau!
00:05:31: Das ist schon sehr wichtig
00:05:33: für mich.
00:05:35: Viele Leute haben ja Vorstellungen wie es so abläuft in diesem World Cup-Zirkus.
00:05:39: Was sehen die außenstehenden nicht?
00:05:42: Ich glaube, sie sehen sehr viel nicht.
00:05:45: Es ist ein ganz kleines Teil, das man sieht.
00:05:49: Vieles sind wir irgendwo in Finnland an der Rente zu Wochenende drauf, es sind wir in Amerika am Rennen und in Österreich.
00:05:56: Und was dazwischen hier läuft, sehen die Leute nicht.
00:06:01: Der grösste Teil ist vor allem die ganze Logistik und Organisation mit unseren Ski.
00:06:06: Also wir fliegen oftmals mit mehreren Tonnen Material.
00:06:09: Und das ist auch nicht so, dass es einfach gemacht wird.
00:06:13: Zum Glück haben wir ein super Team, der sehr viel übernimmt für uns.
00:06:16: aber wir müssen ja gleich alle Skibags weh geben und nachher die Sperrgut bringen und diese Sachen wieder verpacken, abdrücken, alles das machen.
00:06:25: Ich glaube, das ist so der grösste Teil von der Logistik, wo man nichts sieht.
00:06:30: Und dann aber natürlich auch das ganze Training dahinter weil es ist am Schluss eine Minute ... wo man im Fernsehen sieht, aber die ganze Vorbereitung für eine Srenne ist ja riesig.
00:06:41: Der Logistikteil?
00:06:42: Wie viel Energie braucht dich denn?
00:06:44: Sehr viel!
00:06:45: Ja... Also ich glaube auch jetzt mit einem Jahr immer weniger.
00:06:50: Am Anfang habe ich es selber total unterschätzt.
00:06:53: also ich weiss noch genau wo wir zuerst mal auf Ushuaia gegangen sind.
00:06:55: Ich habe mir wirklich nichts überlegt und da sind wir hier wie von Zürich umgeflogen.
00:07:01: Die Servicelüge sind alle auf Rom gefahren.
00:07:04: Und dort kam das ganze Material.
00:07:06: Nachher mussten wir halt das ganze material, logischerweise Wegen und die Sperrgut abgeben.
00:07:12: Danach sind wir in Buenos Aires gelandet, dort wieder den Flughafen gewechselt ... ... und Buenos Aires ist nicht so eine kleine Stadt.
00:07:20: Es dauert zwei Stunden durch die Stadt.
00:07:22: Mit dem ganzen Material hat er wieder ausgesteckt... ... und dann wieder eingesteckt.
00:07:27: Wo wir nachkommen sind, war ich gerade direkt krank.
00:07:33: Ja, ich bin auch noch total unterschätzt.
00:07:37: Mit der Zeit weiss man es ja.
00:07:39: Dann kannst du dich einstellen und dann ist es für mich weniger streng, wenn ich auf die Situation eingestellt bin.
00:07:46: Bist du allgemein jemanden, der gerne weiß, was auf sie zukommt?
00:07:51: Das weisst du auch, gell!
00:07:54: Ich habe nicht so gerade gedacht, dass du das so erwähnt hast.
00:07:56: Du hast schon zwei-dreimal aufgefallen.
00:08:00: Auch ein gewisser Masskontrolle hat über die Situation.
00:08:03: Und gerne gut vorbereitet ist, vielleicht auch dazu eben... Heute weisst du nicht was es kommt?
00:08:09: Du weisst nicht welche Fragen das kommen und ich habe auch eine oder zwei Fragen der Chiara von deiner Skitrainerin.
00:08:15: Eine Frage, die sie eingestellt hat, ist zum Beispiel ob du schon immer gewusst hast dass du wirst einen Einzelsport machen und nicht einen Teamsport.
00:08:25: Ich glaube schon ja!
00:08:27: Ich bin glaube schon so klassische Einzellsportlerinnen.
00:08:30: Wie kommst du auf das, oder warum?
00:08:34: Erstens von meinen Hobbys aus war alles immer schon eher auf Einzelsport gezielt.
00:08:45: Ich hatte nie gerne Ballsportarten.
00:08:47: Ich bin auch nicht besonders geschickt in Ballsportsarten.
00:08:53: Aber nur so ist es ein Grund und der andere Grund ... Vielleicht auch etwas das, was wir gerade vorhin angesprochen haben mit dieser Kontrolle.
00:09:02: Ich habe einfach gerne eine Verantwortung über mich selbst und sobald du wieder in einem Team bist, hast du ja nur begrenzt, kannst du beeinflussen.
00:09:11: Also so habe ich das Gefühl, dass ich beeinflussen kann.
00:09:13: Logisch ist es, die Einzelsport braucht ein reines Team.
00:09:16: Es ist nicht einfach ... Das kannst du auch nicht zum Teil beeinflossen.
00:09:20: Du kannst nicht beeinflussen, was du für Trainer auf dem Weg hast.
00:09:25: Gerade im Skibereich oder Service-Lauten.
00:09:29: Das ist manchmal für mich immer noch etwas schwierig, wenn ich das auch nicht beeinflusse.
00:09:34: Aber sonst ist es schon ein grosser Teil, wo man selbst bestimmen kann und angehen kann.
00:09:41: Wo man in einem Team viel mehr an andere angewiesen hat als in einem Teamsportart.
00:09:47: Und jetzt hast du natürlich ... Es gibt verschiedene Einzelsporten Aber für dich war es wahrscheinlich relativ früh klar, dass das Skifahren sein wird.
00:09:56: Ich kenne wenige Leute, die so grosse Leidenschaft haben, damit sie machen wollen und trotzdem habe ich mir überlegt, ob es mal eine Zeit gegeben hat in all diesen Jahren, wo sich dieses Skifahrer nicht mehr wie ein Leidesschafter angefühlt hat?
00:10:11: Es ist wirklich bei mir sehr speziell, dass ich mich erinnern kann, weil ich Skirempfarrerin werde.
00:10:17: Es gibt Videos, in denen wir früher die Ferien waren und kleine Mädchen als Mami gesagt haben, was wenn sie mal werden?
00:10:23: Ich habe immer gesagt, eine Skiremfahrerin.
00:10:25: Da hat sie gesagt ja, was, wenn das nicht klappt!
00:10:27: Und dann sagte sie vielleicht die Skilehrerin.
00:10:34: Aber ja, es ist für mich wirklich, dass man mich erinnert ... oder auch in der Schule, wenn wir gut schnuppern sind.
00:10:43: Ich bin immer vielseitig interessiert, aber ich habe schon von Anfang an geklärt, dass das Ziel ist, welche Gefahrer zu werden.
00:10:52: Ja ... Auf deine Frage zurück.
00:10:55: Wenn ich so zurückgehe, war es eine Phase, die so normal war als der Alltag?
00:11:03: Mhm!
00:11:03: Wann war diese Phase?
00:11:05: Die Phase war eigentlich vor meinem ersten Kreuzband.
00:11:08: Okay, ja.
00:11:09: Dort war ich immer auch sehr talentiert und erfolgreich.
00:11:14: Es ging mir alles recht einfach.
00:11:20: Logisch habe ich dafür gearbeitet aber es ist auch immer gleich gegangen.
00:11:23: Ich bin zum ersten Mal in Europa gefahren, gerade in Topten und nachher gerade eine ziemlich schnelle Welt gegeben.
00:11:28: Es ist alles so einfach gegangen... logisch war, kann man jeden Tag auf die Schiehe gehen.
00:11:38: Es wurde vielleicht weniger ein Privileg geworden.
00:11:42: Und dann eigentlich erst wieder, wo ich mich verletzt habe... Also es ist auch nicht speziell.
00:11:46: bei der ersten Verletzung, hat sich das ganz anders angefühlt als nachher bei den anderen Verletzungen.
00:11:50: Dort war es so, dass wir jetzt mal etwas schnaufen können.
00:11:55: Nach der ersten Überleitung eigentlich?
00:11:57: Das war ein ganz spezielles Gefühl.
00:11:59: Ich weiss noch genau dort, wo ... Es war viel trotzdem Druck, das ich nicht so bewusst wahrgenommen habe.
00:12:07: Aber erst merkte ich, dass es ein Riesendruck war durch die Erfolge in den Junior-Zeiten, die ich mich im Spital bete und gewusst hatte, jetzt kann ich mal sieben Monate nicht leisten.
00:12:20: Oder ist vielleicht auch sein Mühe zu sein?
00:12:22: Sieben Monaten nicht leistet?
00:12:23: Ja, das kränke
00:12:24: schon.
00:12:25: Und ja ... dort ist nachher aber ... Es war wiederum das positive Nachdenken dieser Verletzungen.
00:12:30: Ich habe es wieder gemerkt, dass das Leben nicht selten verständlich ist.
00:12:36: Von dort weg waren die Leidenschaften nachher
00:12:39: voll da.
00:12:40: Jetzt hast du die erste Verletzung angesprochen und sind leider noch ein paar Verletzen dazukommen.
00:12:44: Hat es dir eine Zeit gegeben, in der du daran zu wifeln hattest, ob sich das ganz lohnt?
00:12:49: Ja, das hat es schon gegeben.
00:12:51: Das ist eigentlich ... ich sage so nach meiner dritten, also kann vier Kreuzbandrissen gehen.
00:12:57: Nach meiner dritten Kreuzpampverletzung war es so klar.
00:13:03: Am ersten Moment habe ich gesagt, das mache ich nicht mehr.
00:13:06: Es ist für mich auch um die schlimmsten mental- und schwierigste Verletzungen.
00:13:12: Warum war das die schwierigste?
00:13:14: Weil sie gerade nach dem zweiten Kreuzbandriss kam.
00:13:17: Ich hatte im Januar mit zweitem Kreuzbrandriss.
00:13:23: auf dem rechten Bein.
00:13:24: Und dann habe ich die ganze Reha mit diesem Ziel levig gemacht und es ist super gegangen, die Reha.
00:13:32: Ich bin im Sommer wieder zurück auf den Schnee eigentlich, wenn das Team auch gerade wieder in meinem Schneetraining angefangen hat.
00:13:37: Das ist von Anfang an alles perfekt gegangen.
00:13:40: Vielleicht im Nachhinein habe ich schon gerade ein bisschen früher wieder zu viel gepost.
00:13:45: Es
00:13:45: ist schnell vergessen gegangen, dass ich von einer Verletzung zurückkomme.
00:13:50: Dann ist es auf den Diavaletsa nach einem letzten Kreuzband, zwei Wochen vor Levi und dem grossen Ziel der Reha jeden Tag darauf angeschafft.
00:14:06: Das habe ich mich wieder verletzt.
00:14:08: Und das ist schon gerade, weil die Weile nicht mehr durch eine Reha gewusst haben.
00:14:16: Als ich auf die Zürich ging, sagte der Arzt, es braucht auch zwei Operationen.
00:14:19: Es geht nur noch vier Monate länger und da war schon eine schwierige Zeit.
00:14:26: Was ich wirklich gesagt habe, jetzt muss ich mal schauen, ob ich das noch will?
00:14:33: Dann ist ja nachher noch einmal einer dazu gekommen, also der vierte Kreuzband.
00:14:38: Wenn ich dich richtig verstehe, aber die Frage weniger aufkommt als nach dem dritten Mal.
00:14:43: Voll!
00:14:44: Also beim vierten Kreuzbann sind wir ... ganz andere Fragen aufkommen.
00:14:48: Es war mehr Gesundheit und das habe ich auch ganz ehrlich beim Arzt gefragt, weil ich sehr aktive Mensch bin und das will ich mit den Pfirschen sein.
00:14:59: Wenn jetzt der Arzt sagt, dass es unmöglich ist, dass du noch irgendwie mit den Firschen schieffahren kannst, dann wäre für mich die Gesundheit sehr wichtig.
00:15:10: Aber die Frage, ob ich das noch will oder so.
00:15:12: Mit dieser habe ich mich so fest beschäftigt nach dem dritten Kreuzbandriss.
00:15:15: Das war gar keine Frage mehr.
00:15:18: Okay also du hast eine Antwort schon vorher gegeben.
00:15:20: Hast du genug mit diesem Sinanzen?
00:15:21: Jetzt hast du gewusst, dass ich es weiter machen möchte wenn Gesundheit das zulässt.
00:15:24: Genau!
00:15:25: Und trotzdem hast du gesagt, es kommt nochmal eine lange Reha auf dich zu und es wird viel Aufwand bedeuten.
00:15:30: wie bist du damit umgegangen?
00:15:32: Ja... Es ist logisch sehr schwierig.
00:15:35: Also ich glaube so Verletzungen sind ... Es war für mich schon die schwierigste Zeit im Spitzensport.
00:15:42: Vor allem, es ist von einem Tag auf anderen alles anders.
00:15:45: Du hast so wie ein Plan ... Ja, nächste Woche ist das Rennen.
00:15:50: Von einem Tag an anderen ist eine ganz andere Pläne.
00:15:54: Das ist schon sehr schwierig.
00:15:56: Es rührt dich wieder extrem zurück natürlich.
00:16:01: Trotzdem aber... Ich bin meistens so damit umgegangen, dass ich als erstes wirklich ... und wirklich am Boden zerstört war, auch wirklich Tag und Nacht.
00:16:13: Danach bin ich meistens aufgestanden und einfach auf das Kanon beguckt.
00:16:19: Aber nachher weiss ich ja, dass ich diese Situation nicht ändern kann.
00:16:24: Das habe ich halt auch mega gemerkt.
00:16:26: Wenn ich jetzt noch weiter im Selbstmitleid versinkt, dann geht es mir viel schlechter, also da habe ich mir keinen gefallen.
00:16:33: Und darum habe ich eigentlich meistens ... Auch wieder angefangen zu planen.
00:16:41: Zwischenziehsitzen und immer schauen was ich heute machen kann, um einen guten Tag zu haben.
00:16:53: Die habe ich auch ein bisschen mit erlebt hier Rehas.
00:16:55: Ich kann mich auch gut erinnern, dass Martina deine Physiode jetzt oder noch immer noch so eine Etappe-Ziel gemacht hat.
00:17:04: Du hast gesagt, du hast einen Plan gemacht.
00:17:06: Aber es war eigentlich viel mehr als ein Plan oder sind so wirklich Etappen mit Meilensteinen, die du erreichen kannst.
00:17:13: und ich habe das Gefühl gehabt, das ist etwas, was dich zum einen motiviert und zum anderen gibt dir das wieder Struktur und hilft dich daran zu orientieren.
00:17:20: an heute kann ich da sein zwei Monate kann ich das und man vergisst vielleicht das grosse Ziel wieder zurück.
00:17:26: also man vergiss nicht aber es geht bisschen weg und kann die kleinen Ziele abhaken und irgendwann ist das Grosse plötzlich hier Und jetzt bist du ja die ganze Saison wieder bei dem, was du am liebsten machst.
00:17:37: Beim Rennen fahren und das ist auch etwas, was Chiara gesagt hat, was ich auch interessant finde.
00:17:43: Du redest viel von den Psychosport-Lalons.
00:17:46: Warum ist Lalon für dich ein Psychosport?
00:17:51: Ja,
00:17:51: ich glaube schon, weil halt einfach deine Geradwanderung von Ausfall und Erfolg... Ich glaube, dass es in den anderen Alpine-Sportarten näher ist.
00:18:05: Und ich glaube auch mehr als viele andere Sportarten, weil vor allem gerade mit diesen Einfättlern die Risiko schon hoch ist oder die Ausfallquote sind sehr hoch.
00:18:18: Darum ist es einfach so ein Psycho, du musst dich überwinden.
00:18:22: Oder ich muss mich so überwenden um wirklich das Limit zu gehen!
00:18:27: weil es sonst beschneit wird.
00:18:29: Wenn ich auf die Achtzehnte abgefahren werde, weiss ich, dann reicht das sowieso nicht.
00:18:34: Dann weisse ich, wie auf meine Hundertprozent geht.
00:18:38: Aber gleichzeitig weisse auch ... Eigentlich weisse Ich auch.
00:18:43: Ich kann Konstanz anbringen, aber es ist ja im Training fast nie, dass ich ein Training auf hundert Prozent im Ziel habe.
00:18:52: Okay also dass du hundert prozent von der Läufe runterbringst in den Training?
00:18:55: Genau!
00:18:56: Meistens, wenn ich sechs oder sieben Läufe fahre, gibt es einen Ausfall sicher.
00:19:02: Ich habe gegen andere Athletinnen im Training eher ein DF-Ausfall gequoten.
00:19:07: Aber es gibt auch Trainings, in denen ich vier Läufen rausgehe und darum ... Nach dem Rennen musst du wieder das Selbstvertrauen haben auf diesen Hundertprozenten zu fahren aber trotzdem ins Ziel kommen.
00:19:21: Das bin ich ja auch wieder nie.
00:19:23: Und ich glaube ... Der richtige Psychosport fährt erst an, wenn du das ein paar Mal nicht schaffst.
00:19:30: Ja...
00:19:31: Wenn du es schaffest?
00:19:33: Da habe ich immer zu grossen Selbstvertrauen.
00:19:36: Wenn ich ein paar Läufe im Ziel habe und dann ... Also ja, dann kannst du auf dem Aufbau.
00:19:41: Dann gibt's auch so einen Moment, in dem ich Witzgefühl habe, dass du gar nicht rausgehen kannst.
00:19:46: Das ist eher ein Ziel.
00:19:48: Aber das andere kann man halt gerade auch geben.
00:19:50: Das habe ich dieses Jahr auch erlebt, wenn vielleicht eine ist zweimal ... um wieder den nächsten Lauf auf diesen Hundertprozenten ... Ja, dich zu trauen und auf diesen hundertprozen fahren, das finde ich ... Das ist nicht ein Psycho.
00:20:08: Wenn du jetzt ein paar Mal eingefädelt hast oder ein paar mal nicht ins Ziel gekommen bist, was geht in deinem Kopf vor, in der Sekunde vor dem Start?
00:20:17: Ja, meistens etwas viel!
00:20:21: Ich glaube wenn wir ... So in diesem Flow bist du, oder wenn es einfach läuft, dann ist
00:20:26: es recht
00:20:27: ruhig am Start.
00:20:29: Also immer im Kopf rein oder immer hier drin und sonst... also die Umgebung im Start ist ja immer sehr speziell.
00:20:36: Es ist eigentlich eben sehr ruhig aber man spürt halt gleich diese gewisse Spannung.
00:20:41: Und ich glaube, wenn jetzt so ein bisschen Unsicherheit herum ist vielleicht ein paar Mal eingefädelt habe, dann ist schon die Spannung höher und dann eben die negativen Gedanken ... Leute.
00:20:56: Wie geht es mit dem um?
00:20:58: Ja also ich sage jetzt dieses Jahr hatte ich gerade eine Phase, in der diese Paarausfälle gegeben hat, wo ich sieben Rennen fünfmal rausgegeben bin.
00:21:07: Und dann ist das schon gerade deftig, also schon mental schwierig.
00:21:12: Dann haben wir wie auch probiert, Lösungen auf das zu finden.
00:21:18: So kleine Routinen zu entwickeln, die mir einfach die Sicherheit geben beim Start, dass negativer gar nicht so Platz hat, weil eine Routine hier ist.
00:21:29: Und auch sonst kann ich auch schon Strategienwerte erfahren, damit sich irgendwie ... Nichts festhalten.
00:21:39: Zum Beispiel habe ich eine Zeit lang dort gezählt?
00:21:41: Ja!
00:21:42: dass ich wie eine Ablehnung hatte.
00:21:45: Und dann natürlich nach vier, fünf Tore habe ich nicht mehr weitergezählt.
00:21:48: Es ist halt so der erste Moment, das wichtig ist.
00:21:51: So dass es hier in einem anderen Modus kommt, wenn wir ihm sagen wollen ...
00:21:54: Abzulenken.
00:21:55: Dass diese Gedanken auf etwas anderes kommen.
00:21:58: Genau.
00:22:00: Du hast jetzt Strategien angesprochen und versuchst du auch ein Gefühl in diesen Situationen zu entwickeln oder eine Emotion für dich zu holen?
00:22:08: Ja, das schon auch!
00:22:09: Es gehört auch so zu den Routinen dazu, dass ich die positiven Gefühle anfühlt.
00:22:16: Wenn du gerade einen guten Lauf hast zum Beispiel diese wiederführen zu holen am Start.
00:22:25: Wie machst du das?
00:22:28: Ich arbeite schon viel mit Visualisieren.
00:22:32: Also ja, es ist weniger das Gefühl aber das arbeite ich auch viel ... Aber es kommt für mich ein wenig das Gleiche an, dass ich mich fahre, wenn sich das super anfühlt.
00:22:47: Wenn ich jetzt im Flug bin und dann wie es sich angefühlt hat, wenn ich so gefahren bin.
00:22:54: Und bei mir ist auch jetzt, wenn die Skifahrer denken und gerade schon das Innere kribbeln der Freude.
00:23:02: Und wenn du umgehst, ist vielfach sehr gut.
00:23:05: Ja.
00:23:07: Du hast vorhin gesagt, du bist irgendwie ... Fünfmal aus der Cate von Siebenläufe.
00:23:11: Wenn du auf deine ganze Karriere schaust, gibt es hier irgendein Lauf?
00:23:15: Was hat er mit Mental komplett aus den Bahnen geworfen?
00:23:20: Es gab es schon ein paar
00:23:21: Mal.
00:23:22: Nein, es gibt ganz viel!
00:23:25: Ich finde jede Saison etwas.
00:23:29: Jede Saison bis jetzt, als ich gefahren bin in Schnee, war alles super.
00:23:34: Meistens ist das vielleicht auch unser Psychosport.
00:23:39: Ein gutes Rennen.
00:23:40: Logisch, es braucht immer zwei gute Läufe.
00:23:43: Es ist nicht nur ein guter Lauf, sondern zwei gerade im Slalom und im Riesen.
00:23:48: Aber dann ist die ganze Saison schon gerettet.
00:23:52: Also das kann ja sein, dass du wirklich einen super Tag hattest und du fährst als Toptene im Weltkampf.
00:23:59: Dann war es eine super Saison.
00:24:01: Und nachher vergiss man auch sofort wieder das, was nicht gut war.
00:24:05: Aber ich glaube, jede Saison ... Als ich bis jetzt gefahren bin, gab es mental eine schwierige Phase.
00:24:12: Manchmal ging sie etwas länger, manchmal weniger lang
00:24:16: und manchmal
00:24:17: hat man es vielleicht ein wenig vergessen, weil eben der Rest der Saison super war.
00:24:21: Aber es ist immer eine kurze Phase eines Rennens oder so, die ich hatte, wo mental nachher die druffolgenden Trainings oder auch die drufolgende Rennen einfach nacherschwierig waren.
00:24:37: Wie gelingt es in diesen Phasen, nachher auf das Positiven zu fokussieren?
00:24:43: Mit dem Wissen, was du hast?
00:24:44: oder es gibt eigentlich in jeder Saison die schwierigste Phase.
00:24:47: Vielleicht auch daran zu denken, dass wieder bessere Tage kommen, früher oder später.
00:24:52: Ich glaube schon, dass der Erfahrung auf einer Seite ist.
00:24:58: Fast immer so wird es dieses Jahr wieder eine gute Phase kommen.
00:25:03: Irgendwann.
00:25:04: Aber auf der anderen Seite ist bei mir schon auch einfach Freude ein grosser Punkt.
00:25:09: Gerade in solchen schwierigen Phasen verliert man das manchmal, oder das Privileg, den man erleben kann, weil es nicht immer so eine Ponyhof ist.
00:25:18: Es ist schon sehr streng!
00:25:22: Es ist ja Spitzensport und würde sich wahrscheinlich auch jeden machen.
00:25:26: Für mich selbst ist es schon immer das Beste, wenn ich nachher wieder auf die Skifahrung konzentrieren will.
00:25:33: am meisten freut.
00:25:35: Gibt es da auch einen Moment, in dem du manchmal zu fiefelst, wieder auf das Niveau zu kommen, was du einmal hatte?
00:25:41: Ja, das gibt es manchmal schon auch.
00:25:46: Vielleicht nicht... Ich sehe viele Sachen, wo vielleicht viel besser sind.
00:25:52: Aber ich glaube einfach so, dass man die mentale Freiheit hat.
00:25:56: oder ja, diese Dinge gibt es schon manchmal so, wo du denkst, ja, schaff uns noch mal!
00:26:02: Oder jetzt diese Saison hat es das schon ein paar Mal gegeben
00:26:05: Mhm.
00:26:06: Was machst du dann?
00:26:10: Diera-Lüten!
00:26:13: Nein, ich bin schon ein Mensch, der sehr gerne über die Sachen spricht.
00:26:17: Ja.
00:26:18: Ich glaube auch, dass wir sehr offen über die negativen Gefühle und so kommunizieren.
00:26:25: Das habe ich gerade gesagt, aber ich habe schon viele Leute, z.B.
00:26:30: Dieran.
00:26:31: Du bist gleich sehr nah dabei, aber nicht ... ganz in diesem Zirkus drin.
00:26:36: Und dann wieder so ein bisschen einfach das mit einer gewissen Realität gesehen oder halt, was mir auch hilft manchmal zu sehen von wo ich komme und dann siehst du plötzlich gleich so an es ist eine Riesenforschung gegenüber letztes Jahr.
00:26:52: oder ja okay viel haben gesagt schaffst schon immer nach vier Kreuzbanden ist und nur schon wohne ich jetzt wieder bei ist ja schon wieder super, logisch nicht das, was ich will sein.
00:27:04: Aber es hat viel nicht gedacht und ich glaube, dass hilft mir manchmal zum Weg gesehen und nicht mich zu vergleichen mit wo bin ich einig war.
00:27:15: Das ist meine Geschichte und jetzt bin ich weh ... Also, das ist mein Weg!
00:27:21: Es sind auch so viele Leute, die sagen Boah, du wärst ohne deine Verletzungen.
00:27:26: Und dann ist an mich so Ja... Vielleicht.
00:27:29: Es ist nicht so, dass ich nie an das denke.
00:27:32: Manchmal sehe ich auch andere Dinge, die ohne Verletzungen immer auf dem gleichen Niveau waren, wenn ich früher oder das Gleiche gewonnen habe.
00:27:42: Aber auf einem Jahr ist es einfach mein Weg und irgendwie macht mich das auch stolz.
00:27:49: Dass ich mich halt immer wieder zurückkämpft habe und wo ich wäre, wenn das nicht gewesen wäre.
00:27:56: Irgendwie ... Also das kann ich mich gar nicht fragen.
00:28:01: Gut, das weisst du auch nicht?
00:28:02: Das weisst
00:28:03: ja gar nicht!
00:28:04: Gebt dich tausend Varianten.
00:28:05: vielleicht wärst du auch gar nicht mehr am Skifahren, weil nach... Voll!
00:28:07: Angenommen,
00:28:08: du hättest die erste Verletzung nicht gehabt, was vorhin gesagt hast.
00:28:11: und es werden nach zwölf Monaten alles zu viel geworden.
00:28:13: und du hattest gesagt hey, schau, ich habe keine Lust mehr auf den ganzen Druck und immer müssen ihr leistet Ich werde Skilehrerin und fahre jetzt kein Skiren mehr.
00:28:20: Hätte ja auch können sein!
00:28:21: Eben!
00:28:22: Und darum finde ich das an mich eher halt etwas schwierig.
00:28:26: oder ja, einfach schaue ich einfach mehr Von wo ich komme.
00:28:33: Ja, das ist etwas, was mir in diesem Winter aufgefallen ist.
00:28:36: Bei euch, wenn ihr im Weltcup-Zirkus seid und viel auf dem Schnee seid, dieser Skibabel unterwegs sind, bekommt ein Riesestellenwert des einzelnen Rennens.
00:28:45: Das ist natürlich sehr wichtig!
00:28:47: Ihr müsst ja euch von Rennen zu Rennen orientieren aber das grosse Bild beinahe behalten wird gar nicht so einfach.
00:28:53: Wir alle sind gestresst, alle sind ... in diesem Renn-Modus und denken, dass es rennt.
00:28:59: Dann habe ich zwei, drei Mal gedacht ... Es ist nicht alles so schlecht, wie es gerade herkommt oder wie
00:29:04: ihr das
00:29:05: Gefühl habt, wenn ihr unterwegs seid?
00:29:06: Das ist auch etwas, was mich dieses Jahr sehr analysiert hat, dass manchmal viel zu viel Drama am Eisrennen
00:29:12: ist.
00:29:13: Und das hindert einen ja dann meistens langfristiger wieder für die nächsten Rennen.
00:29:22: Und da gibt's gewisse ... Coaches habe ich, die das sehr gut machen.
00:29:27: Jetzt einfach weiter und mache nicht ein Drama oder so.
00:29:31: Ich finde es schon gut, man muss sie ja kurz rauslassen.
00:29:33: Aber bei mir bin ich eher tendenziell, dass sich an einem Rennen zu viele Stellen wertgibt.
00:29:38: Mh,
00:29:40: würde ich besser sagen!
00:29:41: Jetzt komme ich zum ersten Mal eine Phase wieder ohne Rennen mit weniger Skifahren.
00:29:49: Tut dir das gut, auch mal wegzukommen.
00:29:51: oder sagst du, wo eigentlich hätte ich am liebsten, wenn es gerade wieder weitergeht?
00:29:56: Es ist im Fall speziell.
00:29:57: Also dieses Jahr im Januar war die mentale schwierige Phase und dort wäre ich am Liebsten gerade aufs Meer gegangen.
00:30:04: Da ist mir das Meer an mich gerade schon am Start da vorne durch.
00:30:09: Aber nach der Ende-Saison... Es hat wieder richtig Spass gemacht und da bin ich so gesagt, dass es gerade wieder losgeht.
00:30:18: Und darum ist jetzt gerade ein Feierabend mehr so ... Jetzt muss ich mich daran erinnern wie schwierig es war im Januar.
00:30:27: Dass sich auch etwas geniessen kann mit dem Muskelkader!
00:30:34: Aber wie?
00:30:35: Dass Ben wieder eine schwierige Phase in der nächsten Saison kommt, dass ich weiss, okay, ich habe im Sommer meine Batterien aufgeladen.
00:30:43: Jetzt gibt es nichts zum Jammeren.
00:30:46: Nichts.
00:30:48: aus meiner Sicht ist das trotzdem eine sehr wichtige Phase.
00:30:51: Ich finde immer, es funktioniert nicht, wenn ihr zwölf Monate eigentlich den gleichen Rhythmus habt.
00:30:55: Ihr braucht einen Break, ihr braucht eine Periodisierung in dem Ganzen.
00:31:01: und trotzdem finde ich, man kann extrem gut weiterschaffen, auch an Sachen, die nachher auf dem Schnee wichtig sind.
00:31:07: Ich finde zum Beispiel das Körpergefühl ist etwas sehr Wichtiges, was man auch trainieren kann.
00:31:12: Hat sich dein Körpergefühle in den letzten Jahren für dich verändert?
00:31:15: Ja extrem!
00:31:20: Also wirklich ... Das ist schon auch etwas sehr durch das Athletiktraining, das ich gelernt habe.
00:31:26: Sicher auch durch Verletzungen, weil dort ... Bevor ich mit dir gearbeitet habe, haben wir nie so fein gearbeitet im Athletik-Training.
00:31:36: Es ging mir mehr darum, jedem Training vollgasen zu machen und durch die Verletzungen musste ich den Wehen wieder finner arbeiten, weil am Anfang einfach nicht kennengelernt war.
00:31:52: Sondern dann musste ich mit dem Thera-Band etwas finnerer Übungen machen.
00:31:57: Oder auch wieder mehr auf den Körper zu lösen, weil gerade in einer Reha-Phase manchmal habe ich nicht den Plan durchzuziehen können.
00:32:06: Es war zunehmend am Morgen geschwollt und da kenne ich nicht das machen.
00:32:10: Das hätte ich aber am liebsten gleich.
00:32:12: Habe ich manchmal schon am Anfang auch ein bisschen Martina gesagt, dass es gar nicht
00:32:17: so geht.
00:32:17: So nicht?
00:32:17: Wir gehen wieder zurück, Aline!
00:32:19: Ja und dann habe ich gemerkt, das Körpergefühl ist schon etwas sehr wichtiges.
00:32:28: Das Körpergefühle ist eines.
00:32:29: Andererseits hat die Art und Weise wie man sich bewegt und ich beobachte ja dich sehr viel, wie du dich im Training bewegst.
00:32:36: Hat sich da etwas für dich verändert?
00:32:38: Ja, ich glaube schon auch sehr.
00:32:40: Vielleicht ... Ich sehe mich ja selber nicht bewegen.
00:32:45: Darum ist es vielleicht für mich manchmal auch schwieriger zu einschätzen, aber ich merke halt einfach... Zum Beispiel auf der Ski merke ich sehr, dass ich mich sehr schnell anpassen
00:32:54: kann.
00:32:54: Wenn ein Coach sagt, probiere mal das und das dann verstehe ich, wen ich mit dem Körper einsetzen muss um das zu verändern.
00:33:05: Und solche Sachen, die wir früher wirklich nicht... gar nicht schnell gelungen sind.
00:33:09: Ich konnte mich nie von einem Lauf auf einen anderen gut durch ein Feedback einer Verbesserung abpassen, die ich sehr gelernt habe oder auch vom Gefühl, dass ich schon viele Dinge wahrnehme und manchmal verfluchte es dann wieder.
00:33:27: Es ist immer so, wenn du dich halt nicht so wohl fühlst ... Gerade im Slalom fühlst du dich in der ersten Tore nicht gut abgestummt mit Material.
00:33:37: Das passt nicht so, oder?
00:33:38: Dass ich dir das ignoriere, muss man auch in solchen Phasen.
00:33:44: Aber sonst habe ich schon ... Ich glaube schon, als ich mich ganz anders ... Auch gewisse Situationen merke es im Alltag, wo viele Ringer fallen, um etwas aufzulöpfen und einfach gerade einfach
00:34:00: zu gehen.
00:34:01: Also ich sehe es immer als Vorteil, wenn ihr mehr spürt und mehr wahrnimmt.
00:34:04: Manchmal verfluchst du es ein bisschen.
00:34:06: Und trotzdem sehe ich das mega-Vorteil, dass man das wahrnehmen kann.
00:34:09: Ich glaube der nächste Schritt ist einfach so, dass wir wieder parkieren können.
00:34:12: Und so ein bisschen Mental Note, ich nehme das mit.
00:34:15: Kann ich jetzt gerade nicht verändern?
00:34:17: Aber vielleicht morgen oder übermorgen ist ein guter Zeitpunkt zum an diesem weiter arbeiten.
00:34:21: Das finde ich viel besser, als wenn sie... nicht wahrnehmen würde.
00:34:24: Ja, das
00:34:24: stimmt schon.
00:34:25: Im Verborgen.
00:34:26: Ich sehe es nicht nur so negativ.
00:34:28: Nein,
00:34:28: nein!
00:34:28: Es ist auch wichtig, dass man gerade einsetzen kann im richtigen Moment.
00:34:37: Das Training machen wir jetzt auch.
00:34:39: Das Athletik-Training ist sehr vielseitig.
00:34:42: Was hast du als Gefühl unterschätzen den anderen Athleten bei dem Athletiktraining?
00:34:47: Ich glaube schon, dass die Koordinativen ... Beweglichen, also wir machen ja nie jetzt irgendwie Stretching oder so.
00:35:00: Du
00:35:00: machst jeden Morgen Yoga.
00:35:01: Das
00:35:02: mache ich jeden Morgen.
00:35:05: Aber ich weiss nicht bei unserem Athletik-Train... Ich merke zum Beispiel, was ich natürlich auch sehr merke ist das mit den Schmerzen.
00:35:13: Benefit!
00:35:14: sind wir so schaffen.
00:35:16: Zum Beispiel gerade im Rücken, wo grosse Problemzonen zu viel über Knüte reden, aber eigentlich ist der Rücken ... Man
00:35:22: vergisst es manchmal.
00:35:23: Ja
00:35:23: genau!
00:35:24: Wo ich einfach wie Holzerlänge wirklich beschwerdenfreie jetzt bin und schon auch durch das, dass mein Körper beweglicher geworden ist in gewissen Orten.
00:35:36: Aber ich glaube mehr so eben die Koordination von Du musst wenn beweglich sein und wo braucht es wenn Spannung.
00:35:43: Und nicht nur ... Ich muss jetzt ein PB in den Leg Press machen, ich glaube das wird viel unterschätzt.
00:35:51: Das ist so okay aus durch die Teste, wo du fünf Watt mehr mögen
00:35:57: mögst.
00:35:57: Super!
00:35:58: Aber wenn du
00:35:58: fünf watt weniger mögen, ist schlecht.
00:36:01: Also,
00:36:04: ein Velo ist etwas ganz Einseitiges.
00:36:07: Ich habe schon das Gefühl, dass ich einen mega-Fortschritt machen kann.
00:36:09: Super Athletiktraining der ganzen Sommer und ich fühle mich viel weiter.
00:36:13: Viel besser in allen Übungen, die halt eine kleine Körperspannung gebrauchen.
00:36:19: Und nachher auf dem Velo bin ich gleich weit gekommen wie am Frühjahr.
00:36:23: Und dann muss ich es manchmal schon auch einzuschätzen oder werde nicht von allen Coaches zum Beispiel gesehen, dass der Fortschritt gleich
00:36:35: da ist.
00:36:36: Das WL ist sehr einfach messbar, oder?
00:36:38: Dann sieht man den Fortsschritt fünf mal mehr oder fünf Minuten weiter was auch immer und das andere ist schwierig zum Messen oder irgendwie in Zahlen auszudrücken.
00:36:46: Auch das Körpergefühl wie miss ist denn das objektiv?
00:36:49: Das ist gar nicht so einfach!
00:36:51: Und bei mir ist es immer... Also wenn ich in einer Rennsaison war, also keine Verletzungsphase, dann war es sowieso kein Problem.
00:37:02: ob ich jetzt fünf Watt mehr oder weniger haben möchte.
00:37:05: Aber in einer Rehe hatte es plötzlich gleiche hoche Stellenwerke, weil du ... Ich hatte eineinhalb Jahre oder zwei Jahre kein Rennen.
00:37:13: Und ich habe jeden Tag gleich zehn Stunden an mir geschafft und dann irgendwo willst du ja gleich das schwarze auf Weiss sehen, dass einfach ein bisschen so ein Erfolgserlebnis ist.
00:37:25: Dann habe ich mehr Wert gerade auf die pb-Werte.
00:37:31: Ja ja, was auch vielleicht so ein bisschen in der Natur ist bei euch oder dass ihr euch Wända-Resultat orientieren und dann tut es auch gut Resultate zu sehen.
00:37:38: Oder wirklich etwas gemerkt an... Jetzt habe ich wieder zehn Kilometer mehr geschafft und
00:37:42: das ist auch
00:37:43: etwas Schönes, Arie hast du also oftmals vorwärts zu gehen und relativ schnell vorwärt zu gehen?
00:37:47: Das
00:37:47: ist wieder der Vorteil!
00:37:48: Du
00:37:50: hast schon ein paar Jahre Erfahrung jetzt im Training Sex auf dem Schnee, Sex im Athletiktraining.
00:37:56: Was würdest du deinem jüngeren Eich mitgeben?
00:37:58: Vor allem dass Sachen nicht immer planbar sind.
00:38:06: Also, dass man wirklich einfach ein Tag für Tag nehmen muss – quasi im Spitzesport.
00:38:14: Das habe ich schon sehr gelernt und eigentlich einfach geniessen, Freude daran haben und wissen, dass es mega privilegisch
00:38:27: ist.
00:38:28: So eine Sache können wir geniessen?
00:38:33: Ja, wir haben jetzt viel zurückgeguckt.
00:38:35: Aber wir schauen gerne noch ein bisschen nach vorne.
00:38:38: Auf was könntest du in Zukunft verzichten?
00:38:41: Auf ... Ein Vettler!
00:38:45: Ganz klar.
00:38:46: Eine klare Antwort.
00:38:51: Und wenn wir in Zukunft schauen, was möchtest du unbedingt noch erleben?
00:38:57: und das muss nicht nur auf Resultate bezogen sein sondern in deinem Leben.
00:39:03: Das ist eine gute Frage.
00:39:07: Momentan ist der Sport schon ein sehr grosser Ding in meinem Leben.
00:39:15: Darum sicher, dass ich noch ein paar Jahre verletzungsfrei an diesem Sport schauen kann wie ich noch komme ohne von anderen Sachen bremst zu werden.
00:39:31: Sonst muss ich sagen, Happy sonst mit meinem Leben, also allgemein.
00:39:43: Wenn ich jetzt mein Leben habe, damit ich das noch ein paar Jahre machen kann und dann schauen, wie es weiter geht...
00:39:51: Nicht zu weit vorausplanen, weil du vorhin gesagt hast... Genau!
00:39:54: Danke
00:39:56: für den Tag!
00:39:57: So wenn ich dich die Wahr nehme, ist der Sport ein riesiger Teil von deinem Leben.
00:40:03: Er macht sehr viel aus für dich.
00:40:06: Wird irgendwann dieser Zeitpunkt kommen, wo der Sport ein bisschen weniger wichtig wird oder sich die Form verändern wird?
00:40:13: Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, wann für dich den richtigen Zeitpunkt wert zu aufhören?
00:40:19: Nein, das habe ich aber auch noch nie gemacht.
00:40:21: Also besser gesagt, weil ... Takt-Takt schauen!
00:40:24: Weil schon ein paar Mal dieser Punkt kam, in dem ich dachte, ist es noch jetzt?
00:40:29: Ja
00:40:33: Aber darum... Ich habe das Gefühl Das finde ich auch spannend, das habe ich mit dem Schild sehr spannend gefunden.
00:40:41: Vorher merkte man schon viel wie man das merkt und er hat es sehr klar gemerkt.
00:40:53: Darum vertraue ich auch darauf, wenn der Punkt kommt, dass es klar wird zu merken.
00:41:01: Dass irgendetwas in dir drin ist?
00:41:03: Jetzt ist gut!
00:41:05: Okay, bei den Zeitpunkten hast du noch keine Gedanken gemacht.
00:41:08: Aber vielleicht hast du schon mal Gedanken gemacht.
00:41:09: was bist denn du nachher oder was machst du dann?
00:41:13: Ja, dieser Gedanke habe ich mir schon gemacht.
00:41:15: aber ich muss wirklich sagen das ist eigentlich auch erst in der letzten Verletzung und dort war mein Mami so einen ausschlaggebenden Punkt weil sie hat mir halt so gesagt... ...weil ich halt dort Panik-Hochtausende hatte weil ich halt KV Ausbildung gemacht habe und da dachte ich jetzt muss aufhören scheinfahren weil es körperlich nicht mehr geht den ganzen Tag in das Bürohocke.
00:41:36: Also dann ist es wirklich gerade fertig lustig, oder?
00:41:41: Und da habe ich gedacht, nein, das kann ich nicht.
00:41:43: und da ... Ich weiss noch, dass ich beim Flüger von Schwedenheim war.
00:41:46: Da haben wir schon eine Liste gemacht.
00:41:47: Darum haben wir einen Plan.
00:41:49: Was könnte mich interessieren?
00:41:51: Also Bergführerausbildung und Zerrungssachen darauf geschrieben.
00:41:55: Und dort habe ich auch Pilatesausbildungen gemacht.
00:42:00: Das habe ich aber auch schon länger.
00:42:01: Es interessiert mich sehr, mit den Leuten zu arbeiten im Fitnessbereich, wo ich seit immer viel über mein Körper kennenlerne durch Sport.
00:42:12: Und das ist etwas, was mich viel mehr begeistert als nur in das Bürohocke.
00:42:19: Ich finde es interessant, dass du gesagt hast ... Du hast gesagt, dass ich im Flügel nach Hause war.
00:42:24: Ich gebe mir mal was zu wissen!
00:42:25: Eins, zwei Tage nach der Verletzung.
00:42:28: Also das ist nicht...
00:42:29: Der nächste Morgen!
00:42:30: Das war nicht
00:42:30: zwei Monate später, wo du gesagt hast, ich nehme mir hier mal zwei Monate Zeit und überlege mir das, sondern es ist eigentlich okay verletzt, gut wie gehe ich von da aus weiter?
00:42:39: Und ich sehr schnell schon den Modus wieder gewechselt so nach vorne schauen.
00:42:48: Ja.
00:42:48: Was nimmst du für dein Leben mit aus diesem Sport?
00:42:51: Was sehr viel ... Ich glaube, ich werde nie die Person, die ich jetzt bin ohne den Sport.
00:42:56: Und es gibt so viele Dinge, in denen ich mit normalen Leuten reden kann.
00:43:06: Das habe ich schon so fischkönnen lernen können, wo einfach sowieso im normalen Leben wieder mitten profitieren kannst.
00:43:16: Gerade mit Situationen umzugehen, die nicht gewünscht sind oder allgemein ... Ja.
00:43:24: Wissen Sie, dass es gerade Schlimmeres gibt?
00:43:27: Mhm.
00:43:28: Ähm... Ja also sehr viel.
00:43:31: Ich glaube, wenn ich gesagt habe, werde ich sicher nicht die Person, in der ich bin, auch als Person ohne den Sport.
00:43:38: Jetzt tun wir noch ein bisschen die Träume.
00:43:39: Das Skifahren ist ja gleich auch ein Beruf für dich zu arbeiten.
00:43:44: Wie könnte dein Alltag aussehen ohne arbeiten?
00:43:49: Ohne arbeiten!
00:43:52: Im Fall ... Vielleicht gar nicht so viel anders.
00:43:56: Also ich glaube, die ganz strengen Trainings oder die, die wir jetzt machen ... würde ich nicht auf den Plan tun.
00:44:03: Aber ich würde morgen aufstehen und Joga machen.
00:44:08: Fein zu morgens essen.
00:44:10: Dann würde ich vielleicht ein wenig um Klettern
00:44:11: gehen.
00:44:13: Im Winter gehe ich einfahren.
00:44:16: Nachher ja, wieder ein gutes Mittagessen Ja, einfach so ein bisschen mehr geniessen.
00:44:27: Wobei ich das Gefühl habe du geniesst ist sehr stark das was du machst und deine Aussage jetzt zeigt es eigentlich auch dass du mit dem wo du machst eigentlich sehr nahe kann ich das Gefühle aber an diesem Lebensstil oder an deinem Leben bist wo du möchtest haben.
00:44:40: Sehr ja!
00:44:40: Und ich finde das gemerkt mir dir auch fast jeden Tag an.
00:44:44: natürlich gibt's auch bessere und weniger gute Tage Aber in grossen und Ganzen habe ich das wirklich gemerkt dass du das machst was du gerne machst mega schön finden und was auch sehr cool macht, um so zusammen zu arbeiten.
00:44:57: Alle letzte Frage.
00:44:58: Gibt es etwas, das du den Leuten da draussen noch möchtest mitgeben?
00:45:03: Was du denen noch mögst sagen?
00:45:05: Irgendwas?
00:45:06: Ja, ein Gedanke!
00:45:07: Vielleicht gerade das, was wir jetzt gesagt haben... Ich glaube, es ist schon sehr wichtig, dass jeder das macht, das einem Freude macht.
00:45:16: Also Arbeitsmäßig gesehen, also nicht jeden Tag ... Man muss es für das Wochenende und die Ferien arbeiten.
00:45:24: Logisch, wenn ich gesagt habe, dass man nicht jeden Tag eine Ponyhof- und friedenfreude Eier kocht.
00:45:30: Es sind schon Tage, in denen auch ich nicht so gerne zur Arbeit gehe.
00:45:34: Aber ich glaube, das ist schon etwas, was mich jedem zärt zu erleben, um wirklich etwas machen zu können, das mit den Passionen dabei ist und seine Ziele hat und am Morgen aufsteht.
00:45:46: Und du denkst, es ist cool, dass ich arbeiten
00:45:49: kann?
00:45:50: Das ist doch schön.
00:45:52: Danke vielmals, dass du dir Zeit genommen hast!
00:45:53: Danke
00:45:54: auch vielmals!
00:45:54: Ich fand es sehr spannend mit dir darüber zu sprechen und auch wieder ein paar Sachen drin gehabt, die ich so noch nicht gewusst habe.
00:46:00: Obwohl ich dich ja ein paar Jahre schon sehr gut kenne und danke, dass ihr da war.
00:46:05: Danke auch vielemals hat mich sehr gefreut.
00:46:11: Das war das Gespräch mit Aline.
00:46:14: Es kam in diesem Gespräch zum Vorschein, was für eine unglaublich grosse Liedenschaft sie fahre, wieviel ihr dies bedeutet?
00:46:20: und dass es darum für sie auch, wie die richtige Entscheidung war, nach der letzten Verletzung weiterzumachen.
00:46:27: Ich finde es sehr cool, wenn sie ihren Weg geht um den Weiterverfolgten und ihre eigene Geschichte so weiterschreibt.
00:46:34: Auch ihre Einstellung gegenüber dem Beruf oder dem Leben finde ich sehr schön!
00:46:38: Und ich wünsche mir, es gibt mehr Leute, die ihr nicht träumen und Visionen nachgehen, als das Alain macht.
00:46:44: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann könnt ihr vielleicht auch die Folge mit William Reis gefallen.
00:46:49: Das wäre die Nummer dreifünfzig von meinem Podcast.
00:46:52: Mit dem William habe ich viel über Sprint und Lockerheit beim Sprinter geredet, wie er diese findet, was er da macht und wie es manchmal hilft gar nicht zu viel darüber nachzudenken.
00:47:03: Wenn du jemand weisst, der diese Folge ebenfalls interessant finden könnte – das Gespräch mit Alin oder mit William – dann bin ich natürlich auch froh, wenn du das teilst und weiter leidst!
00:47:12: Ich danke dir auf jeden Fall, dass du bis zum Schluss zugelassen hast und wünsch dir noch eine gute Woche und bis bald!
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