Dein Fitness-Tracker sieht nicht alles

Shownotes

Link zu Episode 33

Fitness-Tracker sind praktische Tools, um Bewegung, Herzfrequenz, Schlaf oder Trainingsbelastung sichtbar zu machen. Trotzdem bilden sie nicht jede Art von Belastung gleich gut ab. Besonders bei kurzen, explosiven Einheiten wie Sprungtraining, Sprints, Richtungswechseln oder Krafttraining kann es passieren, dass die Uhr das Training als wenig intensiv einordnet, obwohl der Körper stark gefordert wurde. Der Grund: Viele Tracker orientieren sich stark an Herzfrequenz, Dauer, Bewegung und berechneten Werten. Was sie aber nicht direkt messen, sind Landekräfte, Sehnenbelastung, Muskelspannung, technische Qualität oder die Beanspruchung des Nervensystems. Gerade für Athlet:innen ist es deshalb wichtig, Tracker-Daten nicht blind zu übernehmen, sondern mit Körpergefühl, Trainingslog und subjektiver Belastung zu ergänzen. In dieser Folge erfährst du, warum nicht jedes harte Training auf der Uhr hart aussieht – und wie du deine Daten sinnvoller nutzen kannst.

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00:00:03: Herzlich willkommen zum Bewegungs- und Performance Podcast.

00:00:07: Dein Podcast für geschmeidigere Bewegungen, mehr Körperbewusstsein und verbesserte Performance.

00:00:13: Mein Name ist Lars Habermacher und ich freue mich, dich heute dabei zu haben!

00:00:18: In den letzten Wochen und Monaten habe ich beobachtet, dass immer mehr Leute Fitness Tracker haben.

00:00:23: Ich habe darum auch schon einmal einen Folgen dazu gemacht – und zwar war es das Volk III.

00:00:27: also Wendur Wenn du das noch nicht gelassen hast, dann würde ich dir empfehlen, dass du die los ist.

00:00:32: Bevor du jetzt weiterlos bist, weil ein paar Informationen, die dort vorkommen sind für das, was wir heute besprechen auch wichtig.

00:00:39: Dort ging es mehr darum welche Daten der Fitness Tracker misst wenn er das macht und was du daraus ausschließen kannst.

00:00:46: Heute möchte ich mir darauf eingehen was den Tracker eben nicht misst.

00:00:51: Es gibt eine Situation, wo ich in den letzten Tagen und Wochen im Training immer wieder erlebt habe.

00:00:55: Und zwar, dass ich mit Athletinnen im Training zum Beispiel Sprünge gemacht habe – kurze, explosive Einheiten oder Einheiten, die mehr Richtung Maximalkraft gehen.

00:01:04: Und der Fitness-Tracker hat dann gar nicht eine grosse Aktivität erkannt oder gesagt hat, dass das Training eigentlich nicht sehr intensiv war.

00:01:12: Die Athletinnen spüren diese Belastungen sehr gut auf Szenen-, Muskeln- und Nervensysteme Aber der Tracker sagt, es ist eine leichte Einheit oder kaum Trainingsbelastung und je nach Device, die man benutzt, sagt, das Train war nicht sehr hoch.

00:01:30: Und Fitness-Trackers sind durchaus sinnvoll und hilfreich aber sie sehen eben nicht alles.

00:01:36: und genau um das soll's heute gehen.

00:01:39: Sprünge sind als Trainingsreize hoch intensiv, sie haben höhere Kraftspitzenen Das heisst die Kraft, die in einem kurzen Moment auf der Körper wirkt ist unglaublich hoch.

00:01:49: Je nachdem hat es härtige Landungen dabei.

00:01:51: Es hat kurze Bodenkontaktseite, welche zu den hohen Kraftspitzen führen.

00:01:57: Es gibt dadurch höhere Spanien in Sehnen und Muskeln und ganz starke Anforderungen auch als koordinativen System.

00:02:05: Weil unser Nervensystem diese kurzen, andauernd schnelle Höhe kräfte muss koordinieren vom Körper irgendwie toleriert werden.

00:02:14: Also für das Nervensystem ist es eine sehr hohe Belastung, aber die Herzfrequenz steigt durch das oftmals nur sehr kurz oder gar nicht richtig an.

00:02:24: Das sind keine langen Ausdauerbelastungen, sondern es sind kurze Intensivereien für den Körper.

00:02:29: Der Tracker erkennt v.a.

00:02:31: Belastungen über die Herz-Frequenz.

00:02:33: Wenn diese Herz-Frequenz jetzt eben nicht ansteigt bei diesen Trainings dann denkt der Das war eigentlich ganz easy, was du da gemacht hast und kann das gar nicht gut unterscheiden.

00:02:42: Ein Fitness-Tracker hat zwar sogenannte Beschleunigungssensoren drin aber gerade bei ganz schnellen Bewegungen kommen diese an ihren Anschlagen und sie können die Aktivität auch nicht mehr so gut einordnen weil die Tracker funktionieren ja mit einem Algorithmus im Hintergrund wo vor allem auf Aktivitäten beruht, die ganz viele Leute in ihrem Alltag machen und viel Daten vorhanden sind.

00:03:05: Es gibt natürlich viel weniger Menschen, die hochintensiver Sprünge machen als Leute, die Joggen oder Velo fahren können usw.

00:03:12: Und es ist auch nicht eine spezifische Anforderung, sondern ein genereller Fitness-Tracker für die ganze Population zu machen.

00:03:21: Das heißt, dass Training mit den Sprüngern oder der hochintensive Reiz wirken auf der Uhr weniger hart, also für dein Körper.

00:03:29: Aber nur weil dein Pulls nicht gerade in die Höhe schiessen, heisst das nicht, dass das Training automatisch leicht ist.

00:03:35: Wenn wir jetzt dieses Spiel weiter spielen, dann berechnet dein Fitness Tracker aufgrund der Herzfrequenz von den Anzahlschritten und Bewegungen je nachdem auch GPS-Distanzen.

00:03:48: Aufgrund der Trainingsdauer oder Schlafunterholung Dein Kalorienverbrauch, deine Trainingsbelastung.

00:03:55: Die Intensität, die du gehabt hast oder die Intensitäten, die ihr empfehlen würdet und macht dir aufgrund dieser Erholungsempfehlungen.

00:04:04: Jetzt haben wir vorhin gesagt, dein Fitness-Tracker misst nicht alles.

00:04:08: Der misst die Sprünge z.B.

00:04:09: nicht oder diese Landekräfte.

00:04:11: Das heisst er misst auch Belastung auf Zähne und Muskeln nicht korrekt.

00:04:16: Und durch das wird da... ein Gap entsteht, zwischen dem was wirklich gewesen ist und dem was dein Fitness Tracker eigentlich für Informationen hat.

00:04:25: Wenn er jetzt diese Informationen nicht richtig ordnen kann wird er dir falsche Empfehlungen machen wie du sollst trainieren.

00:04:32: Und das kann für Athletinnen gerade im Training oder während des Summertrainings ein richtiges Problem werden will Wenn sich die Müdigkeit oder Belastung aufbaut in den Sehnen, Muskeln und Nervensystem.

00:04:45: Der Fitness-Tracker, das nicht richtig einordnet.

00:04:48: Und ihr sagt, du kannst ganz normal weiter trainieren.

00:04:50: Du bist eigentlich gut erholt.

00:04:52: Dann führt es vielleicht dazu, dass Athleten ihnen zu viel trainiert.

00:04:57: Die Erholung, die so dargestellt wird, nicht dementspricht was der Körper wirklich wahrnimmt oder gespürt.

00:05:04: Jetzt ist es so, dass wir nicht alle unsere ... Sie können so gut benutzen, dass wir zum Beispiel die Muskelspannung wahrnehmen.

00:05:13: Aber wobei das aus meiner Sicht etwas ist, was man sehr gut trainieren kann – also auch den Muskletonus.

00:05:18: Das ist etwas, das man lernen und wahrzunehmen kann.

00:05:21: Und darum investiere ich im Training viel Zeit in diese Wahrnehmung auf dem eigenen Körper und z.B.

00:05:26: eben von dieser Muskel-Spannung und dem Muskeltonus, weil der Muskeltonos reagiert z. B. auf die Sprünge oder auf die explosiven Belastungen.

00:05:35: Wenn ein Athlet gemerkt, dass der Ton aus heute höher ist.

00:05:39: Dann passen wir das Training je nachdem aufgrund von dem an und nicht aufgrund davon wo der Fitness Tracker sagt.

00:05:45: Ich möchte dir gerne noch ein oder zwei Tipps mitgeben wie du mit diesem kannst umgehen.

00:05:49: ich gebe dir wichtige Gedanken.

00:05:50: dahinter ist, dass Belastung mehr dimensional ist.

00:05:53: die Herz-Kreislaufbelastung widerspiegelt nicht gesamte Belastungen vom Körper Auch die mekanische Belastung, und mit mechanischen Belastungen meine ich eben so Impacts wie Landen, Sprünge, auch Sprint, wo viele Impact auf den Körper geben.

00:06:07: Die zählen eben auch mit um das Nervensystem zu zählten.

00:06:11: Jetzt kann man natürlich argumentieren dass das Nervensystem abbildet wird durch HRV also die Hard Rate Variability oder Herzfrequenz.

00:06:20: aber das Nerfsystem zeigt sich nicht nur dort, sondern auch in Geschwindigkeiten, wo man erreichen kann während Sprünge und Sprints oder bei maximal schnell ausgeführten Bewegungen im Kraftraum.

00:06:34: Das abzubilden über den Fitness-Tracker ist unglaublich schwierig.

00:06:39: Zudem braucht ein Gewerb eine gewisse Zeit zur Anpassung – also Szenen, Muskeln und das zeigt der Tracker relativ schlecht.

00:06:48: Was aber nicht heisst, dass die Tracker an sich schlecht sind.

00:06:51: Sondern ich finde, man sollte sie im richtigen Maß nutzen.

00:06:55: Sie sind nützlich und haben einfach ihre Grenzen.

00:06:57: Sie liefern Daten, aber nicht die komplette Wahrheit.

00:07:00: Darum sind aus meiner Sicht ein Werkzeug und eben kein Coach, das die gesamte Übersicht hat.

00:07:06: Wenn du jetzt selbst das wirst einordnen.

00:07:09: Dann nach dem Training... kannst du ja für dich bis als kleines Trainings-Tagebuch führen oder auch seinen Trainingsplan mit ein paar Informationen ergänzen.

00:07:18: Zum Beispiel kannst du deine Herzkreislaufbelastung aufgrund deiner Tracker aufschreiben.

00:07:22: Das gibt dir schon mal das Gefühl für den Herzkreislaufteil.

00:07:25: Dann, wie hoch ist die mechanische Belastung sein?

00:07:28: Du kannst zum Beispiel der Anzahl Sprünge, der Anzahllandungen und des Anzahlsprints.

00:07:32: Das bewegte Gewicht im Training ebenfalls tracken und aufschreiben.

00:07:36: Gewisse Tools erlauben das auch direkt in eine Tabelle einzufügen, ich weiss auch gewisse Wearables wie ein Whoop

00:07:43: z.B.,

00:07:43: die Funktion hat, dass du Trainings-Einheiten protokollieren kannst, was noch ein umfassendes Bild gibt und zum Beispiel dies auch aufschrieben.

00:07:54: Und dann ein ganz wichtiger Punkt, wie fühlt sich der Körper nach dem Training an?

00:07:59: Hast du Muskelgefahr oder Kater?

00:08:02: Wie fühlen dich deine Szenen an?

00:08:03: Bemüht fühlst du dich und auch so etwas wie steif oder beweglich fühlste ich dich.

00:08:08: Wenn wir wieder zu diesem Muskletonus kommen, wie ist dein Spannungsgefühl im Körper und wie koordiniert kannst du dich bewegen?

00:08:15: Das im Zusammenhang mit diesen Daten von dem Fitness-Tracker wird dir ein vieles umfassendes Bild geben als wenn du nur auf deinen Tracker los ist!

00:08:24: Also nochmal zusammengefasst.

00:08:26: Fitness-Trackers sind sicher hilfliche Tools, aber du musst sie mit einer gewissen Vorsicht benutzen, weil sie nicht alle Daten korrekt aufzeichnen werden und nicht alle Trainingseinheiten so erfassen wie du das möchtest.

00:08:37: Die subjektive Belastung ist ebenfalls ein Tool, den du benutzen kannst, der aber auch nicht hundert Prozent korrekte ist.

00:08:44: Und darum ist wahrscheinlich eine Kombination von beidem sehr wertvoll!

00:08:48: Ich würde dir wirklich empfehlen, investieren auch Zeit in die Körperwarnemmung und in die Wahrnehmung von Spaniengemeingekörper.

00:08:55: Dort kannst du aus meiner Sicht ganz viel ausholen, wo dir hilft deine Trainingsperiodisierung oder dein Trainingsvolumen besser zu steuern und anzupassen.

00:09:05: Nächste Woche wird es für dich weitergehen mit einer Folge, der wieder speziell sein wird, weil ich wiederum einen Gast in meiner Podcast-Serie habe noch nicht wer es ist.

00:09:17: Du wirst das im Verlauf der Woche auf Social Media erfahren, darum wenn du mir noch nicht folgst auf Instagram dann folgt mir doch gerne um auch das nicht zu verpassen.

00:09:26: Ich danke dir ganz herzlich dass du bis zum Schluss zugelassen hast.

00:09:29: wünsch dir eine gute Woche und bis gleich!

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