Tanja Hüberli: Wie bist du zur Weltklasse-Athletin geworden?
Shownotes
Tanja Hüberli gehört zu den erfolgreichsten Beachvolleyballerinnen der Schweiz. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sie zur Athletin geworden ist, die sie heute ist. Es geht zudem um die Entwicklung im Spitzensport und die Frage, was es braucht, um über viele Jahre auf Weltklasse-Niveau zu performen. Wir sprechen auch über Beachvolleyball als extrem physischen Sport, über das Gefühl, vor tausenden Menschen sichtbar und exponiert zu sein, über Teamdynamik, Olympia-Bronze und ihre Zukunftspläne. Eine Folge über Leistung, Körpergefühl, persönliche Entwicklung und den Weg an die Weltspitze.
Mehr über Tanja erfährst du auf: 👉 https://www.brunner-hueberli.ch oder 👉 https://www.instagram.com/tanjahueberli/
Und wenn du Fragen hast oder Feedback geben willst – schreib mir gerne auf: 👉 Instagram: www.instagram.com/movementpatterns.ch 👉 Website & weitere Inhalte: www.movementpatterns.ch
Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich willkommen zum Bewegungs- und Performance Podcast.
00:00:07: Die Team-Podcast für geschmeidigere Bewegungen, mehr Körperbewusstsein und verbessert die Performance.
00:00:13: Mein Name ist Lars Habermacher und ich freue mich, dich heute beizuhalten!
00:00:18: Mein heutiger Gast ist die Beachvolleballerin Tania Hüberli.
00:00:21: Zusammen mit ihrer Partnerin Nina Brunner gehört sie seit vielen Jahren zu den absoluten Topteams auf der World Tour.
00:00:28: In den Bars auch Olympia-Branse geholt.
00:00:32: Tanya ist aber nicht nur eine unglaublich gute Beach Volleyballerin, sondern für mich in den letzten Jahren auch eine sehr enge Kollegin geworden.
00:00:39: Wir reden privat über fast alles – aber die Trainingstechnik haben wir noch nie enger miteinander zusammen geschaffen.
00:00:45: Darum wollte ich das Gespräch heute nutzen um mehr zu sein als Athletin erfahren….
00:00:50: ihren Weg als Athletin, die Veränderung, was sie durchgemacht hat.
00:00:54: Mehr über die Trainingskomponenten und auch die Regeneration im Beach Volleyball-Wähler erfahren.
00:00:59: Und auch weil es ihm mit Drucksituationen umgeht das Erlebnis von Olympia Brassen und noch ganz viele andere Themen wie zum Beispiel das Vertrauen im Team, die enge Zusammenarbeit mit Nina und ihren Coaches und wie wichtig das ist für ihre Erfolg, die Sie bis jetzt hatten.
00:01:15: Ich wünsche dir viel Spaß im Gespräch mit Tanja Und wir steigen hier direkt rein hinein.
00:01:21: Was darf deine Eltern nicht erfahren?
00:01:23: Deine Kolleginnen aber schon!
00:01:27: Das ist doch ein Sport- und Bewegungs-Podcaste, was kannst du damit zur Frage hinbewerben?
00:01:34: Ich rede mit meinen Eltern eigentlich grundsätzlich über das Meiste.
00:01:40: Ich glaube so, dass ich in der Phase von achtzehn bis fünfzwanzig gemacht habe, dann habe ich vielleicht immer alles nach Hause umgezählt... Sie wissen viel, dass es vom Ausgang ... Es ist vielleicht besser gewesen, hat sie's nicht gewusst.
00:01:56: Aber ... Schlimmes habe ich jetzt auch immer nicht so gemacht.
00:01:59: Denkst du an ein spezifisches Erlebnis?
00:02:05: Ja ja, aber das will mir dann etwas ...
00:02:09: Okay okay.
00:02:13: Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
00:02:24: Grundsätzlich ist es eben so, dass ich am Anfang immer das Gefühl habe ... oder bei vielen Sachen denke ich so ... Das kann ich nicht.
00:02:31: Und dann probiere ich es gar nicht erst und ... Es ist eigentlich manchmal schon schade.
00:02:36: Also wie soll ich sagen?
00:02:37: Zum Beispiel Surfen oder so.
00:02:40: Wir sind ja damals zusammen in der Führung gewesen.
00:02:42: Das hat mich überhaupt nicht angemacht, weil ich einfach so gewusst habe, ich kann das nicht!
00:02:47: Und ich müsste jetzt einfach zwei Stunden die ganze Zeit irgendwo rumpaddeln und nachher, wenn ich Glück habe, stehe ich vielleicht auch mal kurz auf und gehe wieder um und so.
00:02:55: Für solche Sachen habe ich dann aber gar nicht so die Geduld.
00:02:58: zum Anfang, muss ich ehrlich gesagt sagen.
00:03:02: Aber zum ersten Mal gemacht ... Ja, jetzt halt schon viel mit dem Baby, also mit Mila, einem von Nina.
00:03:11: Das ist das erste Mal, wo ich so viele Nachmittler erlebe und wo ich halt mega viel Verantwortung Oder Vertrauen, Geschenke zu bekommen und von innen zu weinen.
00:03:21: Und davon mache ich mit dem Baby noch viel zum ersten Mal.
00:03:25: Wie ist das für dich?
00:03:27: Mega schön!
00:03:28: Ich finde, meine Leise ist eine Bereicherung für unser Team auch.
00:03:31: Ich kann ja sehr gerne Kinder.
00:03:34: Für mich ist es perfekt, weil... ...ich habe viel Zeit mit ihr verbringen.
00:03:38: Wenn ich dann aber nie mal Zeit für mich brauche oder eben so... In der Nacht habe ich gleich meine Ruhe.
00:03:47: Es gibt einfach so eine mega schöne Anwechslung, die auch mal wegkommt vom Sport.
00:03:51: Und das ist irgendwie mega schön!
00:03:55: Du hast vorher gesagt, dass Surfen zum Beispiel hätte ich dir gar nicht angemacht, weil es wäre viel Laufang gewesen, dich eigentlich dort hinein zu schicken.
00:04:01: Hast du schon einmal gefragt warum du das hast?
00:04:06: Also ich glaube wenn ich so etwas will und nämlich etwas interessiert, dann bin dann stürze ich mich da rein und probiere das, bis ich es kann.
00:04:14: Aber wenn ich etwas im Netz als Interesse habe oder was nicht so packt, bin ich ganz schlecht.
00:04:24: Dann fange ich gar nicht erst an.
00:04:26: oder bin ich auch so ein bisschen unmotiviert?
00:04:29: Ja aber wenn ich merke, dass irgendetwas klappt gleich besser als ich dachte, dann freue ich mich recht schnell mal.
00:04:36: Ich glaube manchmal habe ich das Gefühl, dass sich wie im Sport so fest das Beste auszuzahlen.
00:04:43: Die besten Versionen, die wir jeden Tag probieren, es bestens geben, habe ich sonst im Alltag das Bedürfnis überhaupt nicht zum Immeres Gefühl zu haben, dass man jetzt auch noch am Allerbeste sein muss oder... Ja, dass ich manchmal Sachen einfach sagen kann, dass du das nicht sehen kannst.
00:04:57: Das ist mir eigentlich auch gleich.
00:05:01: Machst du das im Sport?
00:05:03: Nein, also ich glaube, das macht mich mega aus.
00:05:10: Wieso ich da herkomme, wo ich jetzt bin?
00:05:12: Weil ich glaube einfach immer bereit war oder immer wollte besser werden.
00:05:16: Und ich auch meistens bereit und offen war, um unangenehme Sachen anzugehen.
00:05:22: Also logisch im ersten Moment, wenn irgendetwas vielleicht mal zu verändern, warum du deine Komfortzone verlassen
00:05:31: musst.
00:05:31: Hast du ein Beispiel?
00:05:35: Ich glaube so etwas war auch das Auftritt auf dem Feld wie der Trainer kommt, was gesagt hat.
00:05:44: Wenn das Leben höher geht, dann muss man wie auf dem Feld so anstehen können ... Dass der Gegner weiß, dass er heute nicht geschenkt wird.
00:05:59: Das ist das, was ich auch vorhin erzählt habe.
00:06:02: Am Anfang stande ich dort und manchmal gegen bessere Gegner hatte ich das Gefühl, die sind jetzt besser.
00:06:08: Ich musste mega fest lernen dass ich den Anerstand und das Gefühl habe, du schläfst mich jetzt nicht.
00:06:16: Weisst du so was?
00:06:20: Der Siegeswillen oder einfach die Aggressivität, der Killerinstinkt, da musste ich mega fest lernen, weil es nicht meine natürliche Art war zum Anerstanden zu sagen.
00:06:32: Ich tatsche jetzt alle weg!
00:06:35: Und das ist etwas, wenn dir ein Trainer als erstes sagt... Ist das etwas, was du an deiner Persönlichkeit verändern musst?
00:06:43: Und im ersten Moment ist es dann schon so ... Ja, vielleicht auch nicht gerne.
00:06:48: Aber ich bin immer jemanden, der mir das überlegt oder versucht zu reflektieren, okay, was da dran ist und ich kann dann aber sehr gut sagen, er hat recht.
00:07:00: Dann mache ich das jetzt auch.
00:07:01: Also ich bin überhaupt nicht jemand, wo ... Wenn du mir etwas sagst, sage ich immer so, nein, nein!
00:07:09: Ich gehe immer auf Angriff, sondern ich bin eigentlich ... Wenn es mega gut ist, wenn ich ein Feedback überkomme, das mir etwas hilft.
00:07:15: Also wenn's irgendwie nicht kritikisch ist ohne dass es mir irgendetwas hilft?
00:07:18: Ja!
00:07:19: Das ist was anderes.
00:07:20: aber... Wenn es irgendetweites ist, das mich selbst weiterbringt, dann ist das auch etwas megagutes für mich.
00:07:26: Ich glaube das ist schon etwas, wo du jetzt angesprochen hast, die ganz viele Leute kennen oder irgendwann mal erlebt haben und es interessant ist, Man kommt das Feedback über, man nimmt es entweder an oder nicht.
00:07:37: Und selbst wenn die Leute das annehmen, ist der nächste Schritt ja wie mache ich das dann?
00:07:42: Wie hast du das gemacht?
00:07:45: Ich habe damals schon mit meinem Mental-Trenner viel an diesem gearbeitet und ich weiss noch einmal war aber das Thema eben den Killerinstinkt mit Nina mir.
00:07:54: Das war aber ein paar Jahre später, als ich das Gefühl hatte für mich habe ich schon einen besseren Auftritt vom Feld von wegen... Nicht so schnell den Kopf hängen lassen oder Drogen leben und weiterziehen.
00:08:07: Aber dieser Killerinstinkt, der auch uns ein bisschen gefällt.
00:08:12: Wir waren am Anfang etwas zu lieb.
00:08:15: Ich weiss nicht, was unser Mentaler gesagt hat.
00:08:17: Und dann stieg er nachmittags, wenn wir die Trainingssache mitgegeben haben, ich gehe abholen.
00:08:23: Dann ist er mit uns in einem Voxkeller ... Weiss ich noch so genau?
00:08:30: Das ist ... sein Bruder war, der das gemacht hat.
00:08:33: Das ist ein Boxtrainer, früheriger Boxer gewesen.
00:08:35: Dann kam er in und sagte zu Nina, wer sind die besten Bitschwollewählerinnen auf dem Welt?
00:08:44: Und ich habe ihm gerade angemerkt, dass er hören will, dass wir ihn jetzt sagen müssen.
00:08:53: Ich habe so gesehen wie Nina so beginnt hier überlegen.
00:08:57: Ich musste mich sehr lachen, weil das glaube ich auch meine erste ... Es wäre eine Reaktion gewesen.
00:09:03: Ich hätte auch jemand anders gesagt.
00:09:06: Und weil ich ihn so etwas beobachtet habe, habe ich gewünscht, dass er jetzt mit mir sagt und dann sagt sie so ... Ich weiss auch nicht mehr, ob das andere nicht kann.
00:09:15: Dann kommt er wieder.
00:09:16: Wer sind die besten?
00:09:18: Das war irgendwie so lustig oder lustig.
00:09:20: Das hat einfach so ein bisschen perfekt dargestellt wie wir gedacht haben.
00:09:26: Das ist für uns eine mega coole Erfahrung gewesen.
00:09:30: Einfach ein bisschen in den Boxen kommen, ist natürlich noch etwas extremer.
00:09:35: Aber ich glaube das hat uns irgendwie mega geholfen... ...zum einfach in den Spirit reinzukommen.
00:09:43: Wir haben uns jetzt nicht dort geschlagen und eben wir können auch alles schlagen.
00:09:48: Ich glaube der Glauben an dir selbst, er hat uns recht lange gefällt.
00:09:54: Und es war der Grund dafür, dass man sehr lange die weltspitze waren, aber wir haben sehr lange kein Tournier gewonnen.
00:10:03: Wir sind nie zuvor in der Vorne gewesen, sondern ... Wir waren sehr konstant.
00:10:07: Wir hatten nie irgendwelche Abschiffe.
00:10:08: Wir waren immer so in den ersten zehn Jahren, aber jetzt nie in den drüben.
00:10:14: Ja, ich glaube ... In dem Moment, an dem man das nachher wie ... Das war im Jahr zweiundzwanzig.
00:10:19: Als wir diese Selbstverständlichkeit entwickeln konnten.
00:10:22: Es war irgendwie ein ganz anderes Spiel.
00:10:25: Wir spielten im Riesen-Saisonkartner, bei Olympia haben wir ein super Turnier gespielt und ich glaube das war auch damals der Grund, weil mir dort einfach das erste Mal gecheckt hat, wie gut wir eigentlich sind.
00:10:39: Das sollte jetzt überhaupt nicht anerkannt werden.
00:10:41: aber ich glaube es ist so, dass man als erstes einen Sporter den Glauben halten muss also selber und du weisst, dass du so gut bist, dass Du aufs Feld stehst und zu viel hast dich hier gewöhnen kannst.
00:10:52: Ich glaube, das ist vielleicht auch etwas Schweizerisches, was wir nicht alle in die Wiege geleitet bekommen.
00:10:56: Das haben wir sehr viel zu lernen.
00:10:58: Du hast jetzt das Boxstraining angesprochen.
00:11:01: Wann war es?
00:11:05: Ich glaube ...
00:11:06: Was muss nicht genau sein?
00:11:07: Es
00:11:07: war im Jahr zwanzig oder dreizwanzig.
00:11:10: Was ist in diesen zwei Jahren vom Zweizwanzige bis zum Vierzwanziger noch passiert?
00:11:20: Es ist im ... Ich glaube, es war im Ende der Jahre.
00:11:26: Und ich weiss noch, dass damals haben wir am Ende des Jahres einen neuen Balltrainer mitbekommen und er hat das ein bisschen eingebracht.
00:11:36: Das war auch so spannend, weil wir vorhanden hatten wie Christoph, der zwölf Jahre unser Trainer war.
00:11:43: Er ist für uns super gewesen oder immer einer der besten Trainer.
00:11:47: Aber wenn du schon sehr lange zusammen bist ... Kunstjaga, bei gewissen Themen vielleicht nicht mehr so weiter wie wenn noch mal über andere Striechunde.
00:11:59: Und ich weiss nicht, wo es damals dringend kommt?
00:12:02: Er war vorhin ein Trainer bei der Russen, bei den Mannen und er hat selbst vom Typ her ein gesundes Selbstvertrauen.
00:12:12: Also jetzt auch nicht negativ gemeint!
00:12:15: Ich weiss noch, was mir das Gespräch ... Wir haben wie ein Trainer gesucht und haben mit ihm abgemacht, zu mal reden.
00:12:21: Am ehemaligen war das damals.
00:12:23: Und in dem Moment, wo wir ihn abgemachten haben, mit ihm zu sprechen, schaust du etwas mehr so was er macht?
00:12:29: Was postet er und so... Ich weiss noch, er war damals mit einem mystischen Mannenteam dort.
00:12:35: Die waren bei Weitem nicht Titelfavorite.
00:12:38: Es war ein gutes Team aber die hatten jetzt nicht auf eine Säge.
00:12:42: Also er hat es nicht auf diese gewettet, sage ich als erstes.
00:12:48: Und dann hat er auf Insta postet.
00:12:51: Irgendwie nach dem zweiten Sieg in der Gruppe «Five more to go» und ich habe ihn dann noch in die Story gesessen und gesagt, den brauchen wir!
00:13:03: Der hat den Mindset, den wir
00:13:07: wollen.
00:13:08: Ja!
00:13:09: Wir sind in der Weltrangliste.
00:13:11: Wenn du uns vergleichen hast ... Es war viel weiter vorne, oder konstanter dort vorne.
00:13:16: Aber einfach das Anstand zu sagen, wir wollen jetzt noch fünf Mal gewinnen.
00:13:22: Das hat uns irgendwie noch sicher gefällt und ich glaube, dass er es auch noch ein wenig mehr eingebracht hat.
00:13:26: Also ihr werdet nicht nach zwei Seinen gestanden und hättet so noch fünf und dann sind wir am Ziel?
00:13:31: Nein!
00:13:31: Wir haben ja teilweise im Viertelfinal gesagt, du mal schauen, wenn du in einem Halbfinal bist, kannst du schon einmal sagen, okay, jetzt wollen wir schon wieder hier liegen weil vierte willst du nicht werden aber... Also, ich muss so sagen.
00:13:45: Es gibt ja auch verschiedene Zielezien.
00:13:47: Also es gibt eine Zieleze, wo du gut rausgehst und eine, die du Teamintern hast.
00:13:53: Und ... Ich finde, das müssen ja nicht die gleichen sein.
00:13:56: Wenn du im Team die Absprache hast, okay, wir wollen da gehen, musst du dich gleich nicht gegen draussen sagen, weil das erzeugt dir einfach Druck!
00:14:04: Wir haben gemerkt, dass es uns nicht hilft, wenn wir anstehen und sagen Wir wollen eine Medaille holen.
00:14:11: Bei Olympia.
00:14:12: Es gibt ja viele, die sagen so ich brauche das und ich habe den höchsten Respekt davor wenn du ansteigst, sagst du ich würde gehen und du gönnst.
00:14:21: Aber wir haben einfach in all diesen Jahren gemerkt dass uns das nicht hilft und es muss jeder selber herausfinden und darum haben wir schon ... Ich meine, gerade an einem EM, den wir drei Mal im Finale waren und zweimal davon gewonnen haben.
00:14:35: Kannst du nicht an deinem nächsten EM sagen?
00:14:37: Ja, mal schauen.
00:14:38: Logisch wird es dann wieder gewinnen!
00:14:40: Aber ich glaube so an der Weltturni, also auf der Worldtour und so... ... die wir noch nie gewonnen hatten.
00:14:47: Dann hast du ja auch nicht mehr so einen Anstand zu sagen, dass ich gehen möchte.
00:14:50: Und ich glaube solange wir das nicht haben müssen, habe ich das angefangen.
00:14:54: Mittlerweile hat Andrea mehrere Seige auf dieser Stufe erreicht.
00:14:58: Was hat sich durch die Siege verändert, vielleicht auch an dieser Einstellung?
00:15:03: Ja, das Dorf war einfach, dass niemand noch schwanger geworden ist.
00:15:06: Wo man so genau die Überzeugung hatte und nicht in die Sieg kam.
00:15:12: Jetzt fängt es logischerweise wieder um einen anderen Punkt hier.
00:15:14: Aber ... Es hilft mega, wenn du weißt, du warst schon mal dort.
00:15:19: Du weisst, du hast es!
00:15:20: Und logisch, ich meine körperlich beide.
00:15:22: Ich komme von einer Verletzung zurück aus der Schwangerschaft.
00:15:26: Das braucht noch seine Zeit, bis es wieder läuft.
00:15:29: Bis wir die Ansprüche haben können ... Ansonsten sagen wir nicht, dass wir gewinnen wollen.
00:15:35: Aber es hilft sicher, dass du weisst, dass das schon mal geschafft hast.
00:15:40: und es motiviert auch mega, weil du weißt, wie du hierherkommst.
00:15:45: Du hast vor allem den Weg in den letzten zwei oder vier Jahren angesprochen.
00:15:50: Dein Weg als Athletin ist ja um viele Jahre länger.
00:15:54: Gibt's für dich?
00:15:55: Ein Reignis oder ein Erlebnis, das du sagst.
00:15:58: Das war für mich auch noch einmal so einen Turning Point, den ich gemerkt habe hier.
00:16:03: Es geht in eine andere Richtung oder es geht in die Richtung, wo ich weitergehen
00:16:10: möchte?
00:16:11: Ich bin halt wie nie als Megatarent gehandelt worden.
00:16:17: Also ich bin wie... ...wenn ich im Jahr zweitausend und zwölf in die Nazi gekommen bin.
00:16:22: Bin schon zwanzig gewesen.
00:16:24: Ich war recht gross, aber ich habe so viel... Ich hatte so viel Defizit, gerade auch Spieler und technische.
00:16:34: Als Kind habe ich nie ein Vorbild im Sport, das ich gesagt habe zu dieser Lage sehr aufhört.
00:16:42: Ich habe immer verschiedene Sachen gesehen, die mich inspiriert haben.
00:16:46: Das ist wie während der Karriere ... Ich hatte nicht das Gefühl, jetzt würde ich es machen.
00:16:57: Ich bin jetzt mal gekommen und habe meine Ziele gesteckt.
00:17:01: Ich wollte jeden Tag besser werden, ich habe immer alles dafür gemacht.
00:17:05: Am Anfang hätte ich mir niemals vorstellen können, dass ich mal bei Olympia bin.
00:17:08: Am Beginn war es so nirgendwann ... Wow!
00:17:11: Ich glaube, ich bin wieso Schritt für Schritt immer mehr aufgeschafft?
00:17:18: Und ich glaube, das ist ein Punkt, an dem wir damals niemanden zutraut hatten.
00:17:22: Auf das bin ich mega stolz.
00:17:24: der ganzen Weg.
00:17:26: Ich glaube, wenn ich ein Turnier ausstreiche, das bei uns etwas verändert hat, war es an der WM, in dem wir führten.
00:17:35: Damals war es ein Hard Break und noch mit Marchfall im Halbfinale.
00:17:41: Aber damals war es auch so ein typisches Beispiel, wo man wie so ... Wir waren dabei.
00:17:46: Wir sind immer so ein Viertelfinal, aber noch nie gekommen.
00:17:52: Und an diesem Turnier haben wir dann plötzlich Zwei von den Titelfavoriten rausgekriegt, im Achtelfinale und Viertelfinal.
00:18:00: Und das hat nachher irgendwie schon etwas verändert.
00:18:03: Wie du so gemerkt hast, dass du dich schläfst.
00:18:08: Oder du bist plötzlich im Halbfinale einer WM, wo du denkst, was krass ist?
00:18:13: Wo du vorher gar nicht das Gefühl hattest, du schaffst es mal dort hin.
00:18:15: Darum kam es immer Schritt für Schritt oben mir.
00:18:21: Ich hatte nie das Gefühl, ich weite mal dort an, sondern ich habe immer kleine ... Kleine Brötchenpache.
00:18:28: Was ich jetzt interessant finde, du hast vorhin auch angesprochen, du schaffst mit einem Mental-Trainer oder einer Mental-Trennerin zusammen und natürlich schaut man die Themen an.
00:18:35: aber das, was ja schlussendlich diese grossen Ausschläge oder Auslagen gegebenen Punkte waren, sind eigentlich Ergebnisse gewesen.
00:18:44: Der Proof auf dem Feld.
00:18:46: Und was ich mich dann immer fragen, demonstrieren Arbeiten.
00:18:51: Also du musst es irgendwann packen, mal so ein Team zu schlagen.
00:18:56: Und wie machst du das?
00:19:00: Ich glaube schon, als erstes muss man auch im Training die Sicherheit gewöhnen.
00:19:10: Du musst dich wohlfühlen, dass du nachher am Fell stehen kannst und sagen, ich schlage zu euch.
00:19:14: Das Lustige ist, dass Nina und ich schon sehr früh ... Wir hatten unser allererster Saison in den letzten Jahren.
00:19:20: Wir waren auch in der Jahrzehnte.
00:19:22: Wir sind ohne Trainer an das Turnieren.
00:19:24: Die Große, die uns geguckt hat war das Olympia-Jahr, wo wir sicher nicht dabei waren.
00:19:28: Und dann haben plötzlich die Weltmeisterin geschlagen und sind dritten geworden.
00:19:35: Und irgendwie ... Ich glaube, was unser damals Kultfeld ist, dass wir nicht so viel überleitet haben.
00:19:40: Weisst du?
00:19:42: Wir standen an und plötzlich ... Ja, mit den Teams geschlagen.
00:19:45: Es war wie so ... Nicht so, okay ich will jetzt diese schlage, sondern irgendwie sind wir immer ein bisschen da drin gerutscht, weißt du?
00:19:56: Wenn du im Spiel bist und du merkst, dass es möglich ist, hast du wenig Zeit zu überlegen als wenn du vor dem Turnier weist wasch.
00:20:06: Das wäre sehr viel möglich.
00:20:08: Was uns schon geholfen hat, glaube ich, dass wir früher immer wieder das Top-Team geschlagen haben.
00:20:15: Es hat lange nicht zum Turniersieg gereicht aber die Top-Teams haben wir immer wiedergeschlagen.
00:20:21: Ich glaube, da gab er so eine Sicherheit... Ich finde, wenn du nachher immer näher kommst, aber oben schlagst wie nie.
00:20:33: Mir find ich das sehr schwierig.
00:20:35: Dass es auch etwas Trauer gibt im Sinne von «Das kommt dann schon», wenn wir jetzt so weitermachen?
00:20:42: die oftmals so ein bisschen unterschätzt wird, wie lange das manchmal dauern kann bis man an diesem Punkt ist.
00:20:48: Also wenn ich auch junge Nachwuchssportler hineinbeobachte, dann fühle ich mich jetzt schon eines oder zwei Jahre dabei und ich habe noch nie gewonnen oder bin immer noch nicht weiter.
00:20:57: Man muss x-mal am Start stehen, man muss x mal am Tournier gewesen sein und irgendwann ist eine Konstellation schon genug.
00:21:06: gut dass es den Zufall vielleicht noch nimmt oder dazu kommt und dann geht es irgendwann auf und dass dann irgendwie das Selbstverständnis reinkommt.
00:21:16: Ohne dieses Erlebnis, das Selbstständnis zu bekommen, stellt mir eine Schwierigkeit
00:21:20: vor.".
00:21:21: Es gibt halt auch ganz verschiedene Typen also es gibt halt die Supertarende Warnestönen und es klingt gerade alles super und so.
00:21:27: Ich meine wir haben ja unser Sportart mit den Dudeln gehabt, ich meine diese Dinge mit den Sechzehn in ihren ersten Turnieren gehören und ich denke noch so... Und Nina und ich sind das alle eben gar nicht gewesen und ich glaube uns hat das wie ... Uns hat das wie nicht so gestresst, dass wir kein Turnier gewonnen haben.
00:21:45: Wir waren so lange vorne mit dabei.
00:21:48: Und logisch willst du mal gewinnen?
00:21:50: Aber ich meine ... Du kannst dich auch nicht beklagen, wenn du sechs Jahre in der Weltspitze mit mischst.
00:21:55: Weisst du, ohne irgendwann mal eine Quali müssen sie ... Ich glaube ja alle diese Jahre einzigmal ein Turnier qualieren müssen und sonst sind wir immer zuvor, also vorne mit dabei gewesen.
00:22:05: Und... Wir haben einfach mega viel Spass an dem, was wir gemacht haben!
00:22:08: Also für uns ist es nicht so, dass Sieg.
00:22:10: Es war motivierend, wir kamen jeden Tag gerne ins Training.
00:22:15: Wir fanden unser Team richtig geil und hatten den besten Trainer.
00:22:18: Wir haben einfach Spass gehabt mit dem, was man macht.
00:22:19: Darum hast du es irgendwie nicht so gebraucht zum Motivation hochgehalten?
00:22:27: Ja ich glaube, es ist wie.
00:22:30: im Nachhinein hat uns nachher jemand gesagt, dass immer einer gesagt hat... Also am Mann von Nina ... Die Woche, bevor wir das Turnier gewonnen haben, hat einer gesagt, dass Nina und Tania nie ein Turnier wohnen werden, weil sie die Selbstverständlichkeit nicht haben.
00:22:44: Und darauf haben wir es aus dem Turnier gekonnt!
00:22:47: Aber ich
00:22:47: habe keine Grüße, dass er das
00:22:48: gesagt hat.
00:22:49: Dass er uns auch erst nach dem Turniert war.
00:22:52: Aber eben... Das sind so Sachen, die Leute reden so viel über dich.
00:22:58: Ja, es ist von außen mega einfach mal etwas reingeschossen.
00:23:02: Ich glaube, es gibt einfach so viele verschiedene Typen und es ist einfach mega wichtig, der eigenen Weg findet.
00:23:10: Für uns war es nicht, dass wir am ersten Tag gesagt haben, wir wollen turnieren, sondern für uns ist es das, was wir gesagt haben.
00:23:15: Wir kommen jeden Tag und geben uns das Beste.
00:23:19: Wir wollen noch Regrets haben.
00:23:20: Am Schluss von dem Tag hier anstatt zu sagen, wir haben alles reingeworfen.
00:23:23: Dann kannst du auch nichts vorwerfen, wenn's dann nicht klappt hat.
00:23:27: Das ist immer das Schlimmste, wenn du das Gefühl hast, ich habe nicht alles gemacht dafür.
00:23:30: Und in diesem Sinne habe ich das Gefühl, ich bin einfach sehr gut, weil man alles gegenseitig immer verlassen kann, damit die anderen alles machen.
00:23:38: Die Leute reden, werfen irgendwelche Kommentare drauf.
00:23:43: Aber die schauen auch zu.
00:23:46: Wie ist das für Zehntausende?
00:23:48: Auch ein bisschen ausgestellt zu sein im relativ kleinen Feld in einem Stadion, wo sich alles auf vier Leute konzentriert und alle ja auch auf einen gerichtet sind.
00:24:02: Ich muss sagen, in unserer Sportart haben wir es ja nicht so oft.
00:24:04: Vielleicht auch an der WM und Olympia, wo das Spotlight so krass ist.
00:24:08: Die Stadion ist immer cool.
00:24:09: Aber die Zehntausende habe ich jetzt schon erst dreiviermal gehabt vielleicht?
00:24:15: Aber ich muss sagen im Paris ... Ich weiss noch, dass ich auf dieses Feld kam am Abendgespiel, wo alles dunkel war.
00:24:21: Und es war nur unser Feldbeleuchtung.
00:24:23: Wir sind nachher wie auf diesem Feld gelaufen.
00:24:27: Das ist ein Moment von den ... von der Dankbar-Gesettheit, die ich so gefunden habe.
00:24:31: Es ist so krass, dass ich jetzt hier stehen kann und alle Leute haben ein Spiel gekauft um uns zu schauen.
00:24:36: Weisst du?
00:24:39: Und ... Ich habe immer so grossen Spielen geliebt.
00:24:43: Also ... Die Redner haben nicht mehr witzgemacht, wie sie gesagt haben.
00:24:46: So ja... Ich verliere auf dem Centerkurs kein Spiel.
00:24:50: Okay... Weil mich das immer so motiviert hat, ich habe ein Sportart, es ist eine riesige Party, sehr laut, Musik und so.
00:24:59: Und ... Ich finde das immer cool wenn es eine richtig gute Stimmung ist.
00:25:03: Und ich bin auch jetzt am Sonntag eben so im WM-Final, als ich auch war, hab ich ja einfach geschaut und ich war oft auf dieser Tribüne.
00:25:13: Du hast die Atmosphäre und es ist so krass, dann haben wir irgendwann auch so einen Synchro in Paris.
00:25:19: Ich bin da untergestanden.
00:25:20: Und das war auch wieder so ein Moment ... Ich finde, diese Dinge realisieren manchmal gar nicht so.
00:25:26: Das ist schon ein Moment, in dem man dankbar ist und denkt, es lohnt sich eben schon.
00:25:34: Auch die Sachen, die immer aufgehst oder Opfer sind für den Sport oder das, was du investierst.
00:25:39: So Sachen ... Ich nehme dann wieviel davon aus, als dass es mir Angst macht?
00:25:47: Hat es trotzdem auch einen Moment gegeben, der das Schwierige war?
00:25:53: Was mir selber nicht so gut ging.
00:25:54: Ich weiss zum Beispiel letztes Jahr in den Staaten, wo gerade sehr viele Schicksals schlägen und mich immer passiert sind, habe ich wirklich... ...ich kann nicht auf dieses Feld stehen und es schauen dir zehntausende Leute... Nein, nein, fünftausend Leute im Stadion zu.
00:26:12: Und bewertet das was du machst, wenn sie eigentlich innerlich... richtig schlecht geht.
00:26:16: Und du weisst, es ist ein Job, das musst du jetzt erleichtern.
00:26:19: und ich glaube, das ist das erste oder das, was mir noch am meisten in der Erinnerung gebliebt hat.
00:26:27: Ich habe wirklich normalerweise gestartet, da gibt es so viele energie-die Leute.
00:26:31: aber letztes Jahr war es für mich recht schlimm, aber ja...
00:26:36: Wie bist du mit diesem Umgang?
00:26:41: Es gab wie gar keine andere Optionen.
00:26:44: also ich habe gewisse einzige Wege Durch das durch.
00:26:49: Es war eine sehr emotionale Woche bei mir, ich habe viel verheiratet.
00:26:58: Ja du hast ja auch gewusst... also du hast wieso gemerkt so.
00:27:02: aber dadurch dass wir alle Leute ein wenig mitgefühlt haben und die wussten was die Situation ist, ist es auch etwas einfacher gewesen.
00:27:11: Ich glaube bei diesen Leuten habe ich mich fast wohler gefühlt als bei allen denen die nicht wissen haben was eigentlich abgeht.
00:27:19: Darum habe ich mich recht oft mit den Leuten abgegeben, die die Situation gekämpft haben.
00:27:24: Trotzdem hat es sich auch viele Leute um etwas von dir gewohnt in diesem Moment oder die aufmerksamkeit suchen und extra wegen euch da auferkommen.
00:27:32: Ich stelle mir das schwierig vor, wenn es einem nicht gut geht und diese Verpflichtungen zu haben, aber dann wissen sie auch seinen eigenen Bedürfnis gerecht zu werden?
00:27:42: Also meine eigenen Bedörfnisse waren letztes Jahr ... Also letztendlich wusste ich, das ist mein Job.
00:27:48: Das muss ich machen und da habe ich gar nichts gemacht, was für mich
00:27:57: wichtig
00:27:58: war.
00:27:59: Ich weiss nur einmal, wo wir das Viertelfinale gewonnen haben.
00:28:02: Da ist alles rausgebrochen.
00:28:08: Da waren so viele Leute auch rundherum.
00:28:10: Es war emotional.
00:28:13: Nach dem Spielfeld sind noch viele Kinder, oder einfach all die Kinder da, wo du Autos gehen kannst.
00:28:21: Das ist eigentlich immer etwas Megaschönes, weil du weisst, du gehst jetzt seit Hause und das wartet viel Kind auf dich.
00:28:26: Und in diesem Moment ... nach dem Viertelfinale konnte ich es nicht.
00:28:31: Da
00:28:31: bin ich nachher wie ... Ich habe mich zurückgezogen und bin ... Also, ich hätte es nicht können.
00:28:37: Ja!
00:28:39: Und dann, als ich im Griff ging, musste ich es auch immer machen.
00:28:41: Du
00:28:42: hast vorhin gesagt, ein Büch im Sport ist viel Spass.
00:28:45: Es sind viele lute Musiker.
00:28:47: Es ist der Strand Beach-Vibe, wo wahrscheinlich auch viele Leute mit einem Beach-Oleball assoziieren.
00:28:53: Was verpassen viele Menschen, die eigentlich sehr hart an diesem Sport
00:28:57: sind?
00:28:59: Also es gibt viele Sachen, die man glaube nicht weiss.
00:29:03: Ich meine wenn du mal so einen Einblick wirst bekommen was das hinten noch mehr läuft.
00:29:10: Du siehst einfach du stehst aufs Feld und spielst aber ich meine du siehst nicht... Wie viel wir uns z.B.
00:29:15: im Gegner auseinandersetzen?
00:29:17: Du kannst das Buch daheim, in dem ich alle Taktik habe.
00:29:19: Du hast zwei Stunden vor dem Spiel, wo du dich mit deinem Gegner einzusetzen, bei der du dich wie für das Spiel einstimmst oder was du taktisch besprichst und das ist halt irgendwie ... Wenn sie Bespiele haben, hast du das halb sieben Mal in vier Tagen!
00:29:35: Das kostet schon mal viel.
00:29:37: Und dann ist es einfach auch so... Was machst du im Kraftraum, baldtraining oder auch mentaltraining?
00:29:45: Was machst Du im Regenerationsbereich?
00:29:47: Ich würde sagen zu dem Regenerionsbereich ist je älter du wirst, desto wichtiger.
00:29:51: Das kann ich mittlerweile sehr festbezügen.
00:29:56: Mit den Erfahrungen, die du gemacht hast in den letzten Jahren, was würdest du sagen, wurde für dich in diesem Regenerrationsaspekt immer wichtiger?
00:30:07: Ich hatte einen Turning-Point in meiner Karriere, wo mein Denken etwas verändert hat über meinen Körper.
00:30:18: Voran war ich immer sehr streng mit mir selbst.
00:30:22: Ich habe das Gefühl gehabt, dass ich es liefern muss und keine Pausen machen darf, wenn ich krank war oder nicht.
00:30:28: Ich bin immer sehr strenkt mit mir selber.
00:30:34: Darum glaube ich auch oft uns zufrieden.
00:30:36: Ich kann immer besser werden, aber ich bin mega streng.
00:30:41: Dann hatte ich die Lungenbolein, in der wir in den halben zwanzig Stunden alles passieren konnte.
00:30:51: Du liest dann halt in diesem Bett und ich weiss noch ... Ich habe mich nachher gefragt, ob es irgendjemand gibt, bei dem ich noch etwas sagen muss.
00:31:00: Wenn du einmal an einem Punkt warst, verändert das deine ganze Denke übers Leben.
00:31:07: Also merkst du wieso?
00:31:09: Es gibt so viele Sachen, die ich mich nicht mehr darüber raufregen.
00:31:11: Ich weiss einfach, es ist unwichtig.
00:31:15: Ab dem Moment habe ich viel besser angefangen auf mein Körper zu lassen.
00:31:19: Also weisst du ... Was vielleicht auch noch ein bisschen dreispielt?
00:31:25: Damals habe ich diese Embollei an der Mantung gemerkt, dass etwas nicht gut war und mir jeden Tag schlechter geworden wurde oder schlechter gegangen.
00:31:34: Mein Herz hat angefangen, wild zu schlagen.
00:31:36: Ich hatte keine Luft mehr gehabt zum Arzt.
00:31:41: Ich habe gemerkt, ich müsste die Signale ... Der Körper sagt ja eigentlich, was er braucht und ich kann ab dem Moment viel mehr angefangen auf das Lassenen und auch so reagieren.
00:31:55: Wenn ich müde war, war es für mich nicht so, dass ich nicht müde sein darf.
00:32:00: Sondern es war okay, ich brauche Pause und dann komme ich aber wieder.
00:32:05: Und das ist so... Das war etwas, das mir nachher einen mega Schritt gegeben hat.
00:32:13: Wie ich mich mit meinem Körper umgegangen bin.
00:32:16: Verletzungen oder so... Da bin ich heute viel vorsichtiger.
00:32:22: Also weisst du?
00:32:23: Wenn man die Schulter rettet früher war man scheisse geil.
00:32:28: Und heute wenn ich weiss es kann nicht passieren dann ist es okay für mich.
00:32:32: aber wenn ich wieso nicht sicher bin Ist das etwas, was heikeln ist oder nicht?
00:32:39: Dann will ich es wie wissen.
00:32:41: Wenn ich weiss, dass nichts passieren kann, dann ist es okay.
00:32:43: Aber solange ich merke, dass irgendetwas stimmt nicht in meinem Körper, lasse ich fest auf dieses Signal und will abklären oder wissen, was los ist.
00:32:53: Gehst du hier v.a.
00:32:54: nach deinem Gefühl?
00:32:55: Oder benutzt du da externe Geräte oder Sensoren oder was es heute alles gibt?
00:33:04: Ja, für das bin ich eben... Also, ich habe es auch mal probiert.
00:33:08: Aber mir hilft das wie nicht.
00:33:09: Eben weil ich glaube, dass ich immer das Beste auszulegen.
00:33:16: Ich weiss ja, ich hatte einen Ring, den der Schlaf getrackt hat und dann bin ich morgens erwacht und dachte aneinig zu schlecht geschlafen.
00:33:26: und nachher schaue ich auf das App und zeige dir, ja, nicht so gut.
00:33:29: Und dann war es gerade so ... Ich kann nicht so gut schlafen.
00:33:32: Ja, und Stress?
00:33:34: Ja!
00:33:34: Und ich glaube mich stresst das mehr wenn mal etwas nicht sehr gut ist.
00:33:38: Ich brauche schon auch manchmal Leistungstests oder so finde ich es gut zum Wissen wo ich stehe.
00:33:44: aber ich glaube jetzt immer irgendetwas Trägen... Ich glaube bin ich nicht die Richtung für das.
00:33:52: also ich glaube das ist für viele super die nicht ein gutes Körpergefühl haben.
00:33:56: Aber ich habe das Gefühl dass ich was sonst noch so fest auf das schauen Wenn man nachher noch ein Gerät sagt, dein Puls ist fünf Schläge höher und du musst aufpassen, dann verunsichert mich das viel mehr.
00:34:07: Wenn ich jetzt jemanden nicht so gut als Körpergefühl habe, was würdest du dem raten?
00:34:15: Ja... Ich würde schon... Was ich von meinem Athletiktrainer glaube es auch, also von meiner früherigen Fest gelernt habe ... Ich weiss natürlich auch ganz früh an, dass ich einen eigenen Trainingsplan schreiben muss!
00:34:29: Also wie Vorschläge müssen wir machen?
00:34:31: Schauen wir uns das zusammen.
00:34:32: Aber ich habe mich selber überlegt, was wir jetzt gut tun würden und so.
00:34:37: Und ich finde es auch mega cool, weil ich dann auch gelosen habe, was mein Körper braucht ... Jetzt habe ich ein sehr gutes Verständnis.
00:34:45: Ich finde Computer und Geräte sind schon gut, aber das Beste ist immer noch, wenn man das spürt.
00:34:54: Wenn man etwas verbessert, sollte man es selber mal probieren.
00:35:00: Spürt man eine Veränderung bevor man die ganze Zeit auf irgendwelche Geräte
00:35:04: schaut?
00:35:05: Bis ich anfange und nicht im Aussen quasi zum Beispiel so übersetzen.
00:35:10: Ja voll!
00:35:11: Und wenn man das Körpergefühl jetzt noch nicht hat kann man gleich anfangen und irgendwann kann man das entwickeln.
00:35:16: Ich finde es ist überhaupt nicht so, dass es heisst, wenn du es jetzt noch nie hast, dass du das nie wirst haben sondern ich habe das auch müssen lernen und mir hat es einfach mega viel gebracht.
00:35:25: Man hat den Regenationsaspekt beleuchtet.
00:35:28: Aber es gibt auch den Trainingsaspekt und die Beatschwolleball muss ich viel hören, wenn ich Leute frage, was das Gefühl ist, welches ist die Sportart, in der man am fittesten muss sein?
00:35:38: Die Beatschwolle-Ball ist immer relativ weit vorne.
00:35:42: Es ist so streng im Sand, dann die Sprünge, dann am Boden und wieder aufstehen und bei dieser Hitze die Richtungswechsel usw.. Was würdest du sagen, ist das Intensivste oder das Strangeste auch im Sport?
00:35:59: Ja ich habe schon das Gefühl.
00:36:00: Es ist halt wie ganzheitlich und eben manchmal kommt die Sonne dazu was weiss ich wie heisst es da kommt Winter zu wo irgendwie mega anstrengend ist weil nach dem Mahl die ganze Zeit irgendwie musst du nachher rennen.
00:36:12: dann kommt es dazu dass halt wie vier.
00:36:14: also das Turnier ist vier Tage und du hast teilweise bis zu sieben Spiel.
00:36:19: Spiele können von einer halb Stunde bis zu einer Stunde gehen.
00:36:23: Ich hätte schon auch gesagt es ist halt so Ein Sportart, das alles fordert.
00:36:28: Geschwindigkeit, Austausch, Explosivität.
00:36:32: Es fordert aber auch Technik und Mentalistärke.
00:36:34: Ich habe das Gefühl, es braucht recht viel.
00:36:40: Dafür habe ich manchmal das Gefühl ... Es braucht nicht immer von jedem das Allerbeste.
00:36:46: Wenn du z.B.
00:36:46: nicht die allerschnellste bist, kannst du vielleicht mit anderen Sachen noch kompensieren?
00:36:52: Und ich finde es eine Belichtathletik.
00:36:55: In einer Disziplin, dort musst du einfach top sein, sonst hast du keine Chance.
00:36:57: Und ich habe das Gefühl bei uns braucht es mega viele Sachen.
00:37:01: Du musst vielfältig sein aber dafür hast auch eine Chance um vielleicht etwas zu kompensieren was jetzt vielleicht nicht die anderen besten bist.
00:37:07: Das
00:37:07: verzeiht dir so ein bisschen eine Schwäche zu haben?
00:37:09: Wenn wir vielleicht bei dem bleiben wenn du bei dir feststellst du hast irgendwie noch eine Schwäche Gehst du da drin und willst dich ausmerzen?
00:37:21: Ich bleibe bei meinen Stärken, versuche die Stärke noch mehr auszubauen.
00:37:24: Nein, das ist auch etwas, was ich von mir sagen würde.
00:37:27: Einer meiner grössten Stärkern wollte diese Schwächen immer ausmerzten.
00:37:31: Ich sagte zu ihm, dass er besser werden will oder dass er lernen will.
00:37:35: Ich ging mega viel an und schaute, was noch nicht so gut war.
00:37:39: Wenn ich wehe ... Ich muss einfach immer verstehen, was der Sinn dahinter ist.
00:37:45: Wenn ein Trainer zu mir kommt und sagt, ich mache den Anand mal so.
00:37:50: Kann ich das erst umsetzen?
00:37:53: Wieso muss man es sich machen?
00:37:57: Wenn er mich nachher sagt, weil ... Ich will, dass du den Ball konstanter vorne in die erste zwei Meter spielst, hilft mir das manchmal mehr als wenn er mir sagt, du musst den Ball genau in diesem Winkel spielen.
00:38:13: Manchmal bin ich im Training vielleicht auch nicht die einfachste, weil ich mir nicht einfach zu allem an Damen sagen muss.
00:38:22: Ich muss Sachen verstehen und wenn ich aber wie sehe, dass es mir hilft, dann mache ich alles dafür, dass ich das noch besser mache.
00:38:33: Du hast
00:38:35: vorhin gesagt, Losis ist sehr stark auf dein Körper.
00:38:40: Nimmst du das einmal wiederführen?
00:38:42: Olympia bräuchte zurück.
00:38:44: Was kommt da in den Sinn?
00:38:46: Kommt ein Bild, ein Gefühl, ein Geräusch oder vielleicht ein Körperempfindung?
00:38:53: Ich würde sagen es ist das Erlebnis und das Gefühl, dass es einfach die Perfekte war von uns.
00:39:01: Wir waren dort und meine Vorbereitung war alles andere.
00:39:05: Ich war vier Wochen alt wegen dem Rücken, konnte mich teilweise nicht bewegen ... Es war schon eine Krise.
00:39:14: Aber in dem Moment, als wir nachher im Paris waren, gab es für uns keine Fragezeichen mehr.
00:39:21: Unseres Team hat perfekt funktioniert und unser Umfeld hat perfekt funktioniert.
00:39:25: Wir konnten mega auf sie zählen.
00:39:27: Es hat einfach jeder in diesem Team seine Rolle perfekt ausgeübt oder so viel Spass gehabt.
00:39:39: In diesen zwei Wochen hatten wir nicht einmal irgendeine Diskussion wegen irgendetwas, sondern es ist einfach gelaufen.
00:39:45: Das war irgendwie so cool.
00:39:47: und in diesem Moment, wo man nach dem Spiel eigentlich schon als Trainer immer erst eine halbe Stunde danach sahen, wenn du durch die Medien und alles warst oder so ... Und nach einem Rosengun haben wir ja nachher vom Spielfeld sofort auf die Treibühne zu den Trainern.
00:40:02: Und das war für mich ein purer Moment, weil die Emotionen noch so frisch waren.
00:40:09: Und sie waren mir so schön, weil sie den grössten Anteil an dem hatten.
00:40:15: Normalerweise bist du nicht mehr zuerst neineinander und das ist schon sehr schön.
00:40:18: Aber in diesem Moment mit ihnen so frisch und so pur zu teilen, war ich mega speziell.
00:40:25: Für viele Athleten ist es ein höchster Gefühl als Olympiamedalien.
00:40:30: Was hat sich für dich durch die Olympiamedalien
00:40:34: verändert?
00:40:34: Ich kann noch mal alleine.
00:40:38: Okay.
00:40:40: Nein, es ist schon ... Wenn ich so alle die Momente zurückdenke, denke ich auch nach den Feiern und so.
00:40:46: Ich meine wir sind zu Europameister geworden.
00:40:48: Wir haben schon Tournier auf der höchsten Kategorie gehoben.
00:40:51: Wir müssen so viel erleben, aber Olympiabrassen ... Ich glaube das top nichts.
00:40:56: Aber was ich auch sagen muss, Paris war wirklich perfekt.
00:41:01: Das Stadion von dem Eiffelturm Wir konnten unsere Leute kommen.
00:41:04: Ich meine, du bist auch für das Halbfinale-Final nachher noch angereist und es war ja irgendwie so schön, dass die Leute nachher... ...nachher können kommen.
00:41:12: Und wenn ihr in LA nicht einfach in den Zug sitzen und bis vier Stunden später dort hättest, ist dann sicher nochmal etwas anderes.
00:41:18: Und Paris war irgendwie einfach so von an bis dahin perfekt gewesen.
00:41:23: Auf der anderen Seite, was hat sich überhaupt nicht verändert?
00:41:28: Ich vergiss immer noch... ich tue überall noch meine Sachen umliegen lassen Ich kriege mich immer noch auf, wenn ich so etwas gar nicht kann im Training.
00:41:38: Oder die Geduld ist immer noch am Limit.
00:41:41: Nein, grundsätzlich am Charakter oder irgendetwas um das Jahr zero Kone verändern.
00:41:48: Du bist immer noch die gleiche.
00:41:50: Hat diese Medaille in dir vielleicht auch irgendeine Unsicherheit bereut?
00:41:56: Eine Unsicherkeit bereut würde ich jetzt vielleicht nicht sagen aber es ist für mich schon ... Es ist überhaupt nicht so, dass du das für irgendjemanden machst.
00:42:10: Aber ich glaube in meinem Fall gab es ja schon immer Leute, die zweifelt haben, dass sich das mal schaffen wird.
00:42:18: Ich selber inklusive... Also ich hätte niemals gedacht, am Anfang hätte ich nicht einmal gedacht, dass ich das mal dort anschaffen würde und eben von einer Olympia-Bedale.
00:42:25: Das war einfach so weit weg.
00:42:27: Und wenn du nachher da bist und du hast eine Medaille, dann ist es irgendwie so... Ja, das ist schon mega überwältig.
00:42:33: Irgendwas so krass, dass man es einfach geschafft hat oder schon mega speziell war.
00:42:38: Hat es neue Fragen aufgeworfen?
00:42:44: Nein, also nach dem Turnier war wir alle scheissegang.
00:42:49: Du hast vorhin auch medieteilige Fragen.
00:42:52: Wir haben eine perfekte Gruppenphase mit Abstand der besten Punkte.
00:42:58: Im Durchschnitt machten unsere Gegner zwölf Komma irgendwas Pünchen in den Sätzen.
00:43:03: Das ist ja Wahnsinn eigentlich!
00:43:05: Du kommst ins Achtelfinale und spielst gegen ein Team ... Nichts zu verlieren.
00:43:10: Die wissen, dass sie in klaren Ausserseiten sind.
00:43:13: Ich glaube, die eine war schon beim Firmal bei Olympia und wusste, das ist mein letztes Spiel.
00:43:16: Wenn ich das verliere nachher beendete meine Karriere ... ... ist es ja logisch, dass diese hinein kommen und sagen, jetzt schiessen wir alles da rein... ... und haben einfach alles gegeben und am Service richtig gut serviert!
00:43:28: Wir gönnen den Spiel wieder zwei-null und der Einsatz ist aber ein bisschen knapp.
00:43:32: Und dann musst du dich in der Mixzone rechtfertigen, wieso das jetzt einen Satz knapp war?
00:43:40: Und das ist schon so, dass man manchmal sagt, es sei da euer Ernst.
00:43:42: Weisst du, die können alle Bitschwollewahl spielen hier?
00:43:45: Das hat dann irgendwie schon ... Ich hatte einen mega Druck nachher den nächsten Spiel.
00:43:52: Also ich habe schon gemerkt, was die Leute erwartet, megafilm.
00:43:57: Das hat schon recht viel ausgelöst oder eben so.
00:44:03: und nachher, als ich diese Gäune habe... ... war mir scheissegal.
00:44:06: Also weisst du, ich dachte so okay jetzt habe ich mich in die Vidale zu gehen, ich tschau.
00:44:10: Vorher musste ich immer wieder rechtfertigen oder rechtfertige... Eben!
00:44:15: Die Leute hatten alle Erwartungen und wenn halt so eine Gruppe Fasenspielsthen.
00:44:19: also kann ich nachher auch so gefragt sein.
00:44:20: Das ist das Gefühl wir schlönden jetzt jeder da zu zwölf.
00:44:23: Weisst du so?
00:44:25: Ja, das ist ja manchmal so ein bisschen die Gefahr.. Ich glaube wo manchmal Journalisten auch gar nicht so merken was sie mit so einer Frage eigentlich auslösen bei dir.
00:44:35: Dann schiesst es sich mal so einen Kopf und denkt, okay, sie hat's beantwortet.
00:44:38: Aber ich bin ... Wir haben eine solche Frage schon nachher.
00:44:43: Weisst du?
00:44:46: Ich war Olympia am Schluss.
00:44:47: Ich war unglaublich fest unter Druck.
00:44:53: Die letzte Nacht vor Spiel und Platz drei war auch nicht einfach, wenn ich mich richtig erinnere.
00:45:02: Was hat es ausgemacht, damit es trotzdem klappt?
00:45:04: Ähm...
00:45:08: Ich hatte beim Halbführel schon etwas nachgedeckt.
00:45:13: Ich meine, du hast nicht mehr auf jährlich zwanzig Stunden Zeit um das zu verarbeiten und ... Ja, du hattest die Medaille auf sich gehabt.
00:45:23: Und dann weisst du, wie man überhaupt einen gewinnt.
00:45:26: Der Unterschied ist wie riesig!
00:45:28: Ich weiss noch, ob es im Frühstück war oder so.
00:45:33: Am Morgen um drei bis vier Jahre habe ich mit meinem Trainer geschrieben, wo er dort schlafen konnte.
00:45:39: Ich dachte, jetzt noch mal ein Spiel und so.
00:45:42: Für mich war es abends morgens.
00:45:44: Und dann haben wir irgendwie ... Ich weiss nicht genau, wie ich darauf gekommen bin.
00:45:47: Dann sagt man einfach so ... Wissen Sie was?
00:45:50: Wenn ich heute Abend eine Medaille habe, ist mir scheissegal, was für eine Farbe das sie hat!
00:45:55: Das haben wir immer sehr gut getan.
00:45:57: Ich denke, das stimmt eigentlich.
00:45:58: Also weisst du so... Wenn ich jetzt heute Abend gebronsen bin, ist es mir so scheissegal.
00:46:02: Also logisch ... Gold wäre vielleicht noch besser aber ich meine selbst bei unserer Sportart wenn du nachher noch ins Finale verlierst ist nicht besser.
00:46:10: Also ich weiss noch, wir waren am nächsten Tag im Champions-Parks und wir hatten die Geräuschsparty in unserem Leben.
00:46:16: Und die, die es übergehen haben, sind relativ bescheiden gut drauf gewesen.
00:46:21: Ja, ich glaube so dieser Moment war nachher wie so ... Okay, scheisse, das machen wir jetzt!
00:46:29: Nina und du sind ja eigentlich kurz darauf abends als Team auseinander.
00:46:33: Mittlerweile sind er wieder zusammen.
00:46:35: Ihr kennt euch über mehrere Jahre wahrscheinlich unglaublich gut.
00:46:40: Vielleicht sogar die Frage, kennt dein Partner dich besser oder Nina?
00:46:44: Aber wir lernen sie jetzt mal unbehandelt worden.
00:46:49: Was viele Leute nicht merken, wie viel das da muss steigen zwischen euch zu weinen damit es auf dem Feld gut kann funktionieren.
00:46:56: und vielleicht kannst du noch etwas dazu sagen wie das für dich ist.
00:47:01: Ja mega!
00:47:02: Bitschwolleball ist ja so ein bisschen die Sportart wo ich meine du bist zweit auf diesem Feld.
00:47:06: das muss harmonieren also... Du musst harmonieren.
00:47:09: Die Frage ist, wie bist du der Typ dazu, dass du deinem Partner oder deine Partnerin gut finden musst?
00:47:19: Solange ich meine sportliche Leistung mit ihm am besten suche und abrufe, ist mir egal, wie wir uns verstehen.
00:47:25: Ich bin sehr hauptsächlich bei dir.
00:47:28: Das weisst du auch!
00:47:32: Ich könnte es mir überhaupt nicht vorstellen, jemanden zu spielen, den ich weiss, dass das Match nicht so.
00:47:37: Und mir ist der Umgang im Team extrem wichtig.
00:47:41: Manchmal bist du vielleicht auch nicht die gleiche Meinung, aber wir streiten eigentlich nie.
00:47:47: Bei uns ging es noch nie immer so laut zu und her oder respektlos.
00:47:53: Vielleicht sind wir beide mal etwas angefressen und dann reden wir nachher darüber.
00:47:58: Aber das Gespräch ist sehr respektvoll.
00:48:01: Ich glaube, das macht uns beides aus, dass man wie ... Auch durch schwierige Momente.
00:48:10: Dort hat auch unser Trainer immer ein sehr gutes Gespür gehabt, wenn wir zusammen sitzen.
00:48:15: Wenn irgendetwas war, ich weiss noch in den letzten Jahren ... Es hat immer am besten funktioniert, wenn ihr zweifach darüber geredet habt und das ist eigentlich etwas mega schönes.
00:48:25: Du brauchst nicht so viel, du brauchst jemand anderes zum eurem Problem lösen sondern ich glaube mir können viele Sachen lösen indem wir einfach zu zweit darüber reden.
00:48:34: Das ist etwas, was uns megafest ausmacht.
00:48:37: Aber es ist überhaupt nicht so, dass jedem Team so geht.
00:48:43: Ich kenne viele Teams, die viel streiten und es ist aber kein Problem für sie.
00:48:49: Für mich ist einfach so ein Streitlös bei mir immer etwas aus.
00:48:52: Wenn du an Sachen, an Kopf knallst ... Das bleibt bei mir nachher so ein bisschen.
00:48:57: Darum mache ich das nicht?
00:49:03: Ja, aber da ... Da gibt es verschiedene Wege, die zum Erfolg führen.
00:49:10: Ich ahne die Antwort auf deine nächste Frage und ich möchte sie trotzdem stellen.
00:49:15: Ja was ist schwieriger?
00:49:17: Die eigenen Fehler zu akzeptieren oder die
00:49:22: Fehler von der Partnerin Stazla?
00:49:23: Aber das ist im Fall auch wieder so etwas, welches mega Charakter abhängig ist.
00:49:27: Weil ich weiss nicht, ob man mit den österreichischen Spielen darüber geredet.
00:49:30: Und er hat mir gesagt dass es für ihn viel schwieriger ist wenn sein Partners recht spielt Und wenn er schlecht spielt, sei es wie für ihn okay wird.
00:49:37: Dann habe ich gesagt, er sei wie seine eigene Verantwortung.
00:49:40: Aber wenn wir seinen Partner schlecht spielen ... und er wäre aber gut gewesen, dann denke ich, dass er sich alleine hat zu gehen.
00:49:49: Ich bin eigentlich genau das Gegenteil.
00:49:50: Also für mich ist es so, wenn ich gut spiele und vielleicht nie noch etwas Mühe habe oder ja.
00:49:56: also ich finde, es hätte ja jeden Mal Me mich und jemand hat weniger mich.
00:50:03: Das ist unser Sportart auch cool, dass du jeden anderen helfen kannst.
00:50:07: Aber wenn wir jetzt sagen ... Wenn Nina vielleicht mal einen schlechteren Tag hat, ist das für mich weniger schlimm als wenn ich merke, es läuft mir gar nicht.
00:50:18: Also das regt mich viel mehr auf!
00:50:20: Ja... Es wäre das, was ich erwartet hätte.
00:50:22: Ich
00:50:24: bin froh, dass ihr denkt, ich sei ein Oberasein.
00:50:30: Was hattest du dort?
00:50:31: Wie hat Nina über dich selbst gelernt?
00:50:38: Das ist noch schwierig zu sagen.
00:50:40: Ich kann dir einfach sagen, dass Nina mich sehr gut packen kann, sag ich jetzt mal.
00:50:48: Also weißt du... Ich weiss noch, in Paris gab es auch eine Situation, die wir trainiert haben und der Trainer fragt uns vor dem Training, was man will.
00:51:00: Er isst und wir reden auf Englisch zusammen Und dann habe ich ihm gesagt, dass ich gerne möglichst viele normale Situationen möchte.
00:51:07: Du weisst nicht so, wo man sagt, du darfst nur die Angriffe oder restriktionen drehen, sondern freie Spielsituationen.
00:51:14: Dann macht er ein Training ... Da hatte ich immer irgendwelche Vorgaben.
00:51:18: Irgendwann bin ich viel fester und dachte, was ist das jetzt?
00:51:21: Jetzt fragst du mich vor dem Training, was ich will!
00:51:22: Du machst genau das Gegenteil, weisst du?
00:51:25: Und dann ... Das letzte ... Der letzte Break von der nächsten Übung.
00:51:32: Da kommt wieder so eine Übung.
00:51:34: Irgendwie habe ich mich eingefluchert und Nina ... Ich habe wirklich aufgeregt, so.
00:51:42: Und Nina hat nachher einfach so ... Sie hat das gehört!
00:51:47: Und sie ist einfach so laut ausgelacht.
00:51:51: In diesem Moment habe ich es sehr locker gemacht.
00:51:53: Also weißt du?
00:51:54: Ich konnte auch selber etwas über die Situation lachen.
00:51:57: So ist sie mir noch... Ja, noch viel.
00:52:01: Ich finde mich kennend mit den Anfängen so gut.
00:52:03: Ich weiss genau, wenn ich sie jetzt verrückt oder wenn Paster jetzt etwas nicht.
00:52:07: Oder Sie weiß genau, wann bin ich verrückt und Sie weiss dann aber glaube es auch wie kann sie mich ein bisschen draussen holen?
00:52:13: Und bei uns ist schon recht viel Humor der Weg zum Lockeren.
00:52:18: also eben wenn wir jetzt merken okay das läuft etwas gar nicht hilft so sehr oft dass man einfach darüber lachen könnte.
00:52:25: Wir haben sehr oft so ganz früh, wo wir wirklich schon Spiele gingen und einfach nichts gelaufen sind.
00:52:31: Wir waren auf dem Feld und im Hotelzimmer konnten wir uns sehr oft und sehr lustig über das machen.
00:52:41: Also haben wir nachher Situationen durchgesprochen, bei denen wir selbst über uns lachen müssen, weil wir eigentlich so schlecht waren.
00:52:49: Und das hat uns irgendwie mega gekutzt.
00:52:51: Du verweist, dass dich nachher nicht selber so ernstimmst und denkst, alles war schlecht oder du kannst über dich lachen.
00:52:57: Das ist etwas, was uns mega verbindet.
00:53:01: Wo ich auch durch sie gelernt habe, manchmal auch lockerer zu sein.
00:53:05: Weil sie schon ... Ich glaube, sie bringt eher eine Ruhe in unser Team und ich vielleicht eher mehr Power und Diagressivität.
00:53:17: Ja, das haben wir gegenseitig voneinander können lernen.
00:53:21: Cool!
00:53:22: Irgendwann gibt es eine Zeit, in der du nicht mehr beidschwolle Balls spielst?
00:53:26: Was bleibt von Tanja Hüberli, wenn sie nicht mehr Beidschwelleball spielt?
00:53:35: Ich hoffe einfach, dass ich in dieser Zeit auch so viele Kinder dazu bringen kann zum Sport zu machen.
00:53:41: Es ist einfach mega cool... Es hat so viel positive Aspekt.
00:53:47: Ich finde Sport allgemein, du lernst soviel über dich selbst.
00:53:50: und ja jetzt auch wenn wir über die Euphorie nachher noch einmal denken, dass es mir zum Beispiel ein Socke ausgelöst hätte.
00:53:57: ich finde den Sport vereint so viele Leute und ich find's ja das kann fast nichts so Emotionen auslösen wie der Sport.
00:54:07: und irgendwie hoffe ich mega dass ich jetzt in dieser Zeit wo ich spielen viele Kinder kann dazu bringen, zum Sport zu machen oder eben zum Begeister für den Sport.
00:54:19: Dass die das nachher machen, wenn ich aufgehört habe.
00:54:21: Denkst
00:54:23: du stand jetzt schon viel drüber nach?
00:54:26: Also wann wird es sein mit aufhören?
00:54:29: was du wirst machen wenn du aufgehörte hast oder ist das momentan noch nicht so präsent?
00:54:38: Ich weiss noch nicht genau, was ich nachher machen werde.
00:54:41: Darum mache ich die Ausbildung als Primarelehrerin, aber mittlerweile bin ich nicht so sicher, ob ich das irgendwann mal wieder brauche wie du ja weisst.
00:54:50: Deshalb mache ich jetzt aktuell nochmal ein CIS von SysOlympic Elite Sports Business.
00:54:59: Irgendwas so in diesem Bereich.
00:55:04: Ich
00:55:05: finde es da raus, was ich jetzt hier genau studiere.
00:55:08: Nein aber das ist wie so... Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen irgendwie etwas im Sport zu machen.
00:55:12: also weil ich meine es ist das wenn ich jetzt die dreizehn Jahre mache wo ich viel Erfahrung habe und das Gefühl hätte ich vielleicht noch etwas weitergeben.
00:55:20: Ich würde sicher nicht Trainerin, das weiss ich.
00:55:23: Aber ja.. ich glaube ich kann ja am vierundzwanzig johven glaub ich weiterspielen oder
00:55:30: nicht?
00:55:31: Und ich habe mich damals auch nicht so überlegt.
00:55:33: Ich habe mir nicht die ganze Zeit gefragt, ob sie jetzt oder nicht.
00:55:36: Sondern irgendwann habe ich es wirklich gemerkt, okay nein, ich will noch mal ... und so war ich jetzt auch so.
00:55:41: Ich hatte das Gefühl, wenn ich dann aufhörte, dass ich einen Plan haben kann oder etwas, was ich machen könnte.
00:55:46: Es ist nicht so, dass sich dann letztendlich denke ich, was mache ich jetzt eigentlich?
00:55:49: Sondern ich habe schon ein paar Ideen.
00:55:51: Und ich glaube, ich schaue dann einfach, was sich richtig anfühlt.
00:55:54: Du gemerkst es denn schon in welche Richtung es geht!
00:55:58: Was würdest du dir im Elfjahr älteren Ich mit auf den Weg gehen?
00:56:03: Im Elf-Jahr älteren?
00:56:04: Ja.
00:56:07: Ich würde schon sagen, dass sein Leben geniessen soll.
00:56:11: Dass man wie nicht weiss, was kommt und was passiert im Leben.
00:56:18: Dass wir nichts auf morgen verschieben wollen.
00:56:20: Dass es einfach so ... Das ist das, was man freut.
00:56:23: Und ich hoffe, dass sich das irgendwann auch mal so erleben kann.
00:56:26: Dass du dann in elf Jahren nachlassen kannst und denken, ja
00:56:29: ... Das habe ich gemacht!
00:56:32: Gibt es noch irgendetwas?
00:56:34: Irgendes Thema oder vielleicht auch einen Aussag, den du gerne machen würdest, den dir der Leute mitgeben
00:56:43: möchtest?
00:56:47: Nein, ich glaube... Es gibt zwei verschiedene Sachen am Sport.
00:56:53: Zuerst finde ich eben so... Oder wohne ich wie so etwas als...?
00:56:57: Bootschaft, manchmal so etwas wie mitgegeben ist.
00:57:00: Erstens, dass der Sport sehr viele schöne Emotionen gibt und es einem gut tut.
00:57:06: Dass wir im Sport viel über sich selbst lernen können.
00:57:08: Dass man auch nicht das Gefühl hat, wenn man eine Rückmeldung oder etwas überkommt, dass man das nicht immer als Kritik annimmt, sondern dass man wie manchmal durch solche Sachen mega viel lernt und dass einem nachher besser geht.
00:57:22: Wenn man solche Dinge verändert, die vielleicht doofe Angewohnheiten sind ... dass man es offen ist auf Veränderung und das hilft.
00:57:32: Das andere ist, dass ich manchmal das Gefühl habe, die Leute nicht ganz wissen, was sie auslösen, wenn sie einfach etwas an den Kopf werfen.
00:57:42: Ich meine, gerade bei mir schauen viele Leute darauf.
00:57:48: Es bildet sich jede Meinung.
00:57:51: Man schiesst sehr schnell mal etwas rein ohne ... dass man sich vielleicht überlegt, was das zu bedeuten hat.
00:57:57: oder eben auch so online die Kommentare teilweise.
00:58:01: Man kann sich nicht vorstellen wie es sich anfühlt wenn man nachher die Person ist, die die Kommentare bekommt und ich glaube darum würde ich glaube wie ein bisschen sagen, dass wir sich etwas mehr selbstbewusst sein, was man den Leuten manchmal sagt, was ... was er sich dann auslösen kann.
00:58:17: So, weil da glaube ich, dass das Bewusstsein manchmal nicht so verhandelt wird, einfach mal etwas aushalten.
00:58:25: Schön.
00:58:26: Danke vielmals, dass ihr Zeit genommen habt
00:58:28: und dass du da seid.
00:58:28: Ich
00:58:28: habe doch auch noch einiges erfahren, was ich so noch nicht gewusst habe oder vielleicht auch nicht so damit gerechnet hat.
00:58:35: Wir haben sehr spannend gefunden mit dir über all die Themen zu reden.
00:58:39: Gleichfalls danke!
00:58:40: Und
00:58:40: ich wünsche natürlich ganz viel Erfolg hinter dieser Saison!
00:58:43: Gleichfalls Merci!
00:58:47: Das war das Gespräch mit Tanja.
00:58:49: Ich kann es unglaublich genossen, mit ihr über alle Themen zu sprechen und hatte noch viele weitere Fragen gehabt.
00:58:55: Leider hat es zeitlich nicht mehr gelangt zum Aldi zu stellen, aber wer weiss vielleicht kommt Tanja ja wieder mal als Gast in meinem Podcast.
00:59:01: Das Spannende habe ich sicherlich gefunden mit ihr über den Killerinstink zu reden weil ich das Gefühl habe dass ist etwas was ganz viele Athleten beschäftigt wo auch ich immer jeden Tag wieder im Trainingsalltag oder sonst beobachte.
00:59:15: Ich finde es sehr schön wie Tanja die Teamarbeit und insbesondere die Zusammenarbeit mit Nina beschreibt Und auch sehr gut kann sagen, was dazu gehört, dass es eben funktionieren kann zwischen den beiden und harmonieren kann im Team als Ganzes.
00:59:29: Ich denke das ist eine wichtige Basis für die Erfolg, die Sie in der letzten Jahr gehabt haben und hoffe natürlich, dass sie auch in Zukunft noch ganz viel Erfolg werden haben.
00:59:37: Ich wünsche Ihnen als Team aber natürlich Tanja's Person nur ein Best und ganz viel Erfolge in der Zukunft!
00:59:44: Wenn dir der Podcast gefallen hat, dann freue ich mich sehr über eine fünf Sterne Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts.
00:59:51: Und wenn du ein spannendes Thema hättest für meinen Podcast, dann darfst du mir sehr gerne auf Instagram schreiben.
00:59:58: Ich werde das Versuche in den nächsten Folgen irgendwo aufzunehmen.
01:00:01: Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz gute Wochen...
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