Alina Müller: Was bedeutet es, Eishockey wirklich zu leben?

Shownotes

Was treibt eine der erfolgreichsten Schweizer Eishockeyspielerinnen bis heute an? Alina Müller spricht über ihre Liebe zum Eishockey, ihr Studium in Behavioral Neuroscience und Human Movement and Rehabilitation Sciences und darüber, wie dieses Wissen ihre Sicht auf Training und Leistung verändert hat. Wir sprechen über ihre Rolle als Leaderin im Schweizer Nationalteam, die enorme Entwicklung des Frauen-Eishockeys und darüber, was sie meint, wenn sie sagt, dass es heute auch um Business geht. Ausserdem erzählt Alina, warum sie sich für das neu gegründete Team in Hamilton entschieden hat, welche Chancen sie in diesem Neuanfang sieht und wer sie abseits des Eises ist.

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00:00:03: Herzlich willkommen zum Bewegungs- und Performance Podcast.

00:00:07: Teampodcast für geschmeidigere Bewegungen, mehr Körperbewusstsein und verbessert die Performance.

00:00:13: Mein Name ist Lars Habermacher und ich freue mich, dich heute dabei zu haben!

00:00:18: Heute ist Alina Müller bei mir zu Gast.

00:00:20: Alina gehört zur besten Isokayspielerin auf der Welt und hat in den letzten drei Jahren bei Boston Fleet in der Professional Women's Hockey League gespielt.

00:00:27: Auf diese kommende Saison wird sie zum neuen Team wechseln.

00:00:30: Ich kann mit ihr über ihre Liebe zum Isokei lernen, Professionalität, Verantwortung und den neuen Anfang beim neuen Team geredet.

00:00:38: Ich wünsche dir ganz viel Spass beim Gespräch mit Alina!

00:00:42: Was liebst du eigentlich so am Iso-Key?

00:00:47: Als ich aufgewachsen bin, habe ich verschiedene Sportarten gemacht.

00:00:51: Ich habe etwas alles gemacht, wirklich sehr sportbegeistert gewesen, vor allem einfach viel draussen und gespielt.

00:00:58: Und von Anfang an ist halt im Isokey ... Mega viel Programm, mega viel Los.

00:01:04: Nicht nur einmal pro Woche ein Training, sondern auch schon bei der U-Seven und U-Nin zwei-, dreimal pro Woche Team auf dem Eis.

00:01:13: Und jedes Wochen hat es eigentlich ein kleines Turnier oder Spiel.

00:01:18: Ja, darum habe ich mich am Anfang sehr cool gefunden.

00:01:23: Mein Bruder ging mit mir und ich spielte beide Handball und war für das Titel okay.

00:01:30: Ja, für mich war es gar nicht ein Thema, dass ich eine andere Sportart lieber habe.

00:01:36: In meinem Sockel musst du alles können.

00:01:39: Du musst schnell sein und auszuholen, du musst Power haben, Spielverständnis ... Das Team-Spiel ist natürlich im Team.

00:01:49: Ich glaube, dass du so viele verschiedene Sachen gefordert bist in so vielen ... Wenn es so viele verschiedene Sachen gibt, ist das cool.

00:02:00: Es

00:02:01: war am Anfang ein Spiel und es hat dir Spass gemacht.

00:02:07: Wann hast du gemerkt oder hat es für dich einen Moment gegeben?

00:02:10: Das ist nicht mehr nur ein Spiel!

00:02:14: Ja, so bewusst kann ich in einem Moment sagen, wo ich das gemerkt habe, dass es irgendwie gewechselt hat.

00:02:20: Man probiert halt immer noch zu sagen, es ist ein Spiel und dass man das wirklich einfach gerne spielt.

00:02:29: Aber ja, irgendwann muss man mal eine richtige Nationalmannschaft gehen und du merkst ... Es schaut dir mehr zu als vielleicht nur die Kollegen oder die Eltern.

00:02:42: Es wird vielleicht über dich geschrieben, wenn es mal nicht so gut läuft oder gut läuft.

00:02:49: Dann ist das schon etwas mehr als nur ein Spiel.

00:02:53: Wie geht's mit Demo?

00:02:54: Dass es jetzt eben nicht mehr nur ein Spiel ist?

00:02:58: Ich glaube auch von Erfahrungssachen.

00:03:02: Am Anfang ging es sicher mit der Profilie an und ich verdiene das erste Mal Geld mit dem, was ich gerne mache.

00:03:10: Das war schon etwas anderes als nur das Hobby.

00:03:15: Ja, da musste ich einfach lernen.

00:03:18: Einfach das kalte Wasser geschossen wurde und merkte, wo der Druck grösser ist als kleiner.

00:03:27: In allem, was ich mache, probiere ich mich immer top vorzubereiten vorher und alles Mögliche denken oder durchzugehen.

00:03:38: Seit Jahren arbeite ich mit dem Metalltrainer ... Ja, möglichst nicht mehr überrascht werden von Situationen.

00:03:47: Bis jetzt ist mir das eigentlich sehr gut gelungen.

00:03:50: Würdest du sagen, so Veränderung ist etwas, was dir einfach fällt oder wo du bewusst musst daran arbeiten, um das zu lernen?

00:04:00: Ich glaube ich habe kein grosses Problem vor Veränderungen.

00:04:04: Ich habe es auch gerne.

00:04:07: Ich brauche es irgendwie auch und merke, dass ich mich weiterentwickeln werde.

00:04:12: immer ein bisschen das Gleiche macht.

00:04:16: Das Gefühl, man bleibt stehen, wenn man vielleicht schon etwas vorwärts kommt.

00:04:19: Aber ja ... Ich habe eigentlich gerne Veränderungen und wirklich immer so die Herausforderung wieder mehr über mich selbst zu lernen aber auch von anderen Leuten, andere Leute treffen zu lernen und sehen wie es andere Leute machen.

00:04:37: Trotzdem macht sie ja immer noch extrem viel Spaß.

00:04:39: das Hockey spielen!

00:04:40: Was ist das, was du sagen würdest, macht dir am meisten Spaß?

00:04:43: Ja, ich spiele

00:04:48: immer noch als Spiel.

00:04:50: Ich spiele lieber als Trainierein.

00:04:53: Das war ja immer so und habe immer versucht, so viel wie möglich zu spielen.

00:05:01: Als Team um etwas zu schaffen, zusammen zu erreichen oder auch nicht.

00:05:07: Und durch die ganze Emotionen ... Alle Gefühlslage zu erleben, in so einem Spiel oder im Tournier.

00:05:20: Am Schluss verliebt man sich an der Prozesse als Leistungssportlerin in dieser Prozess und will die ganze Zeit lernen.

00:05:30: Es ist einfach nie genug.

00:05:34: Das ist dann auch so ein Lebensstil, wo man reinkommt.

00:05:37: Wo andere Leute vielleicht denken, das ist krank oder mühsam und für uns ist es einfach ... Das ist alles, was wir wollen und es macht uns Spass.

00:05:47: Es ist kein Verzicht auf etwas anderes als eine Person, die mich fragt, aber schon auf etwas verzichtet hat.

00:05:53: Für mich ist es das, weil ich das Leben will und nicht auf etwas muss verzichten.

00:05:58: Du hast vorhin gesagt, dass es gibt Menschen, die sagen, das sei krank.

00:06:02: Hast du das auch mal überlegt?

00:06:04: Ist das gesund?

00:06:10: Nein, eigentlich nicht gross.

00:06:12: Ich merke selber, dass es sicher nicht mega-gesund ist.

00:06:15: Vor allem ist die Sportart sehr unnatürlich für unseren Körper.

00:06:21: Sicherlich eine oder andere Verletzung schon gehabt oder abgenutzt.

00:06:26: Aber am Schluss gibt's mir so viel und macht es mir so Spass, dann tun wir solche Sachen in Kauf ... Ja, ich glaube auch immer, dass Unterstützung vom Umfeld und einfach immer ein gesundes Umfeld hat ist mega wichtig.

00:06:39: Dass man auf der Bahn bleibt und einem diese Frage nicht muss stellen.

00:06:46: Ich glaube viele Leute verbinden das immer so, dass Streben sich noch mehr verbessern wollen.

00:06:53: Nicht unbedingt mal nur mit Krankhaft im Sinne von körperlich-krankhaft sondern auch die psychische Seite, die darunter leiden kann.

00:07:01: Und du hast ja ... Wie hat dein Studium den Blick auf das verändert?

00:07:10: Ja, ehrlich gesagt sehr verändert.

00:07:13: Ich bin glücklicherweise in meinem Umfeld immer psychisch sehr gesund gewesen, nie wirklich mit ihm konfrontiert worden.

00:07:25: auch Kolleginnen und Kollegen jungen Jahre nicht wirklich mit dem konfrontieren worden wie immer überzogen war dass man immer etwas dafür hat oder dass man selber schuld ist, wenn man nicht zufrieden ist mit sich selbst.

00:07:42: Oder wenn es psychisch nicht gut läuft und ich das Studium angefangen habe und wirklich in der Struktur des Hirns gesehen und wie alles zusammenspielt und was alles einen Einfluss hat.

00:07:54: Und ja, gemächt dann, dass man manchmal nichts dafür kann im Kopf nicht richtig abläuft und man dann ja Folgen hat von Problemen, Verstellungen wo man selber vielleicht nicht draussen kommt und Hilfe braucht.

00:08:14: Das war schon ein mega wichtiges Switch für mich und auch etwas wenn ich jetzt mit Leuten immer wieder weitergegeben habe und eben nicht okay finde oder ja wenn Leute das nicht verstehen dass es psychische Probleme gibt Vor allem Sport.

00:08:31: Es ist sehr viel Druck umgekommen.

00:08:35: Voraus sieht es aus, dass wir die Roboter und die super Menschen sind.

00:08:38: Aber ja, sehr viel geht nicht so gut.

00:08:43: Und das ist sicher auch in den USA ein sehr offenes Thema als in der Schweiz.

00:08:52: Das steigt mir etwas ... auf.

00:08:55: das Lösen oder darüber reden, ist sicher am Kohl und ist sehr gut.

00:09:00: Aber ja, also das Studium hat mir mega gezeigt, dass es auch einfach durch die Natur so zusammenzuschliessen kann gehen und dann etwas triggern, was wir vorher nicht hatten.

00:09:13: Kann man alles richtig machen aber trotzdem etwas vielleicht nicht so gut läuft.

00:09:18: Du hast schon ein bisschen angesprochen, aber wie hat dein Studium auch ... Deine Wahrnehmung von deinem Körper als Athletin verändert?

00:09:27: Ja, ich musste im Jahr sehr früh lernen, Prioritäten setzen und Time-Management.

00:09:36: Und wissen was mir wichtig ist in meinem Leben oder was ich Zeit investieren möchte.

00:09:43: Auch beim Studium wollte ich etwas machen, das mich selbst auch immer etwas bringt.

00:09:49: Das will ich vor allem gerne machen.

00:09:53: Als Sportlein mache ich mir alles gerne, wo man einen Mehrwert oder einen Benefit für sich selber auch körperlich und mental egal was er generieren kann.

00:10:04: Und dann habe ich auch etwas um die Zeit, in der ich das Studium angefangen habe, mit Neurathletik ein wenig angefangen.

00:10:10: Ich habe dieses mal dazu genommen im Training.

00:10:14: Es ist einfach mega mehr wert, wenn man etwas versteht.

00:10:19: Irgendwie wird die Augen arbeiten ... Das Gleichgewichtssinn und wie alles zusammenhängt.

00:10:25: Und wenn es irgendwann wehtut, dass es nicht von dort kommt sondern vielleicht von ganz anderen Orten.

00:10:31: Man hat einfach noch ein bisschen mehr Grundwissen über etwas oder man macht sich dann allgemein ein wenig mehr Gedanken als nur das was man sieht.

00:10:44: Es kann sicher bewusst unbewusst mega für mich brauchen.

00:10:53: Würdest du sagen, wissen macht ein Athletin automatisch besser?

00:10:58: Es ist schwierig.

00:10:59: Ich glaube es gibt auch verschiedene Athletinnen und Typen... Ja, die sind im Isokree speziell.

00:11:06: Es gibt sicher so Dinge, die mega intuitiv arbeiten, mega auf das Gefühl loslassen und so ... am besten performiert.

00:11:16: und dann gibt es solche, die einfach alles vorerwissen müssen.

00:11:20: Über alles muss geredet sein.

00:11:21: Und alle Mechanismen gehen durch, dass man sich in Top Form fühlt.

00:11:30: Ich denke ich bin so ein bisschen in der Mitte von beidem.

00:11:34: Ich kann sicher gerne wenn alle an the same page sind, wenn wir über alles gerede haben... sich frei fühlt, aber trotzdem wenn es Spiel ist, probiere ich einfach spielen und nicht zu gross nachzudenken.

00:11:52: Ich glaube es ist ein bisschen beides.

00:11:55: man muss etwas herausfinden was man selber halt braucht.

00:12:00: Wie gelingt das?

00:12:03: Ja auch durch Erfahrung und einfach reflektieren wenn wir mal extrem eine Seite machen Spielspielen sehen wie immer Wie man darauf reagiert, mal extrem die andere Seite zu spielen.

00:12:15: Vor allem so ein Freundschaftsspiel oder Pre-Seasons ist für mich sehr wichtig um neue Sachen auszuprobieren und nicht nur dann wenn es zählt richtig richtig vorbereiten sondern auch fürs Training.

00:12:31: Sonst einfach immer in den Tag so versuchen zu nutzen ja das wär's der letzte.

00:12:39: oder auch Genau, noch etwas ausprobieren, wenn man kann.

00:12:43: Und nicht in einem Finale ausformieren.

00:12:45: Das kommt meistens

00:12:47: nicht

00:12:47: gut an.

00:12:48: Nein, sicher kein Vorteil.

00:12:52: Ja wirklich so ein bisschen Trial and Error mehr und wieder auch mit Leuten darüber zu reden oder mal fragen wie machst du es?

00:13:00: Was tut dir gut?

00:13:04: Jetzt lernt man so einen Studium ja ganz viele Sachen.

00:13:08: Hat es auch etwas gegeben was du im Studium gelernt hast?

00:13:11: gemerkt hast du, das mache ich ganz anders als Athletin.

00:13:24: Ich glaube jetzt nicht direkt.

00:13:31: Oder vielleicht auch hat es etwas gegeben, wo die Wissenschaft sagt oder dass es eigentlich funktioniert.

00:13:36: und du hast aber gemerkt, für mich funktioniert das überhaupt nicht?

00:13:41: Ja, also ich kann mir mal erinnern, dass sicher so was vorgefallen ist ... Ich weiss jetzt gar kein Beispiel mehr, aber vielleicht kommen wir nachher noch etwas in den Sinn.

00:13:57: Kein Problem!

00:13:59: Aber das gibt es sicher auch im Neurathletik oder

00:14:02: so.

00:14:02: wenn man dann

00:14:02: selber am Trainieren ist.

00:14:05: Ja merkt man schon dass man manchmal keine Kontrolle wirklich hat über das was so ein bisschen im Hirn abgeht oder wie man dann wieder Kontrolle gönnt ist schon spannend.

00:14:17: Gehst du jetzt auch anders mit Verletzungen und Beschwerden um?

00:14:24: Ich muss sagen, ich habe schon recht früh irgendwie gelernt, richtig mit Verletzungen umzugehen.

00:14:32: Ich hatte auch wieder vom Umfeld nie irgendwie den Druck gehabt und durfte nicht sagen, dass man etwas wehtunimmt oder dass ich müde bin oder so.

00:14:45: Ich habe immer sehr offene Kommunikation gehabt und wirklich einfach früh auf mich schauen müssen.

00:14:54: Ich hatte auch früh eine Doppelbelastung mit Jungs spielen und trainieren, aber trotzdem mit den Frauen unterwegs oder mit der Nationalmannschaft.

00:15:06: Ich konnte nicht immer genau das Gleiche machen wie alle anderen, weil es vielleicht ein bisschen mehr los war und habe mich auf mich selber schauen lassen müssen.

00:15:19: Nein, sonst ist es einfach noch ... Ich lasse vielleicht nicht nur eine Meinung sagen lassen zu etwas, sondern frage sicher mehrere Coaches, mehrere Ärzte oder so.

00:15:32: Oder merke es ein wenig, wenn man vertrauen kann und mehr zu dieser Person geht.

00:15:41: Ich glaube eher so, aber sonst habe ich jetzt noch nie irgendwie ein Symptom vom Körper einfach nicht beachten oder

00:15:52: so.".

00:15:53: Du hast einen Master gemacht in Human Movement und Rehabilitation.

00:16:00: Hat sich durch das auch verändert, wie du die Bewegungen von deinen Mitspielerinnen

00:16:06: angeschaut hast?

00:16:07: Ja, wenn man dann so klasse ist und das Zeug lernt, dann geht man auf die Strasse oder im Training und tut es sich ein wenig mehr achten ... Wie sich jemand bewegt, was für eine Tendenz ist und so... Ja, einfach noch ein bisschen mehr Awareness, glaube ich.

00:16:23: Ein bisschen allgemein, wie man ins Leben geht und sich bewegt.

00:16:31: Schon spannend!

00:16:32: Und dann bist du auch wieder etwas, das mich selbst an mir interessiert.

00:16:37: Darum meine ich sehr gut vereint.

00:16:44: Studium- und Sport sind nicht irgendwie etwas ganz separat, sondern scheinen wir alles miteinander.

00:16:50: Das ergänzt sich bei dir auch sehr gut.

00:16:53: Cool!

00:16:55: Wenn du an Athletin siehst, was dich besonders gut bewegt, was ist das, was ihr als erstes auffällt?

00:17:01: So Kraft oder Schnelligkeit oder etwas ganz anderes?

00:17:07: Sicher so, dass es ein Effort lässt, wenn jemand sich wirklich bewegen kann und es einfach aussieht... Es ist schwierig, wenn man selbst weiss.

00:17:19: Das ist eine schwierige Übung.

00:17:21: Aber wenn man zuschaut, sieht es aus als wäre es sehr einfach.

00:17:23: Ich glaube das ist eine mega coole Gabe.

00:17:26: Wenn man das kann und wir auch schön zum Zuschauen sind.

00:17:30: Und sicher auch ... Das heisst, man ist sehr atletisch und man weiss was man macht oder der Trainer weiss, was man tut.

00:17:39: Ja, das ist etwas und nachher sicher auch.

00:17:41: Man weiss wie viel man trainiert Was es für eine Veränderung gibt, und dass das nicht einfach ist in gutem Statur.

00:17:56: Wir sind topfit, um zu laufen, damit viel Arbeit dahinter steckt.

00:18:02: Dass vielleicht die Leute, die nicht vom Sport kommen, denken, trainieren wir einmal in der Woche, dann sieht man so aus.

00:18:08: Und dass das ganz viel harte Arbeit

00:18:12: ist!

00:18:14: Nöcher an das ... Du hast das Effort gelassen, genannt ohne zu kommen.

00:18:21: Ja lernen von Leuten wie dir zum Beispiel!

00:18:25: Ja nein einfach sicher auch heutzutage mit Social Media und so ist es mega cool dass man halt Access hat zu Sachen die man sonst nicht hättet für den Schweiz und dann kann man von der ganzen Welt trennen.

00:18:40: oder Sportler wo man weiss Die können etwas, wo man fanisch davon kann.

00:18:46: Man kann Videos schauen, nachschauen und sehen was sie tun.

00:18:52: Ja, eigentlich so probieren sich an den Besten zu orientieren oder die besten, die ich finde für etwas zu finden und dann von ihnen zu lernen und mit denen zu trainieren.

00:19:07: Und ja wirklich lesen, schauen ... Bist

00:19:14: du dort eine, die das alles selber voran treibt?

00:19:17: Oder hast du da Leute um dich herum, die dir immer mal wieder etwas zuspielen oder sagen, Alina, schau doch das noch an.

00:19:24: Wie machst du das?

00:19:25: Ja, alles selber eigentlich.

00:19:29: Das ist auch in der Schweiz zum Sport und dem Individuellen ist man schon recht hinten rein.

00:19:37: Ja, ich habe in Nordamerika trainiert im Sommer und jetzt ist es okay.

00:19:41: Ich bin praktisch nie mehr mit einem Team.

00:19:43: Das sind alle mit individuellen, ja sicher kleine Gruppeln aber die haben ihre Trainer oder ihren Leuten, die sie mega vertrauen und wie sie wissen, die bringen sie am weitesten.

00:19:57: Und ich glaube da in der Schweiz, seit ich dann auf das College bin, in den zwei achtzehn und ich angefangen habe im College ... Ich hatte in der Schweiz keinen Club mehr.

00:20:06: Und dann zum ersten Mal im Sommer noch etwas anderes gemacht, mit einem Privattrainer und so ein bisschen ... Auch bei The Triathor and Error mal ein Jahr mit jemandem gemacht und gesehen habe ich, was passt mir schon mega?

00:20:23: Was noch nicht so?

00:20:26: Oder auch wieder die Athleten, die mich sehr gerne trainieren wollen.

00:20:30: Und irgendwie so... Ja, wirklich einfach über Instagram!

00:20:34: Ich habe jemanden geschrieben, weil ich etwas sehr cool finde.

00:20:40: Vielleicht kann man mit ihm reden und sehen, ob ich auch mal so was mache.

00:20:43: Kann ich mal vorbeikommen?

00:20:44: Kann ich einmal eine Online-Session machen?

00:20:50: Wenn man körperliche Abnutzungen hat, um das mit einer Person nicht lösen zu können oder verbessern, dann haben wir einen eigenen Weg gefunden.

00:21:02: Ja, Leute im Internet gefunden, die helfen können und so.

00:21:06: Und ja schon vor allem IG-Initiative.

00:21:10: Gibt es jemanden oder eine Methode oder irgendetwas, das für dich ausgestochen hat?

00:21:15: Aus all dem, was du würdest sagen hättest diese Leute dazu lassen, das müsst ihr mal ausprobieren.

00:21:22: Also sicher auch Neuathletik.

00:21:25: Ich finde, es sollte jeder ausprobiert werden.

00:21:27: Es ist auch ein bisschen ein Feld, der noch nicht mehr anerkannt ist.

00:21:31: Ich glaube, es ist auch ein bisschen missverstanden.

00:21:39: Man muss dann nicht einfach nur das machen und nicht alles davon machen, sondern einfach das Ausnehmen, was einem wirklich etwas bringt.

00:21:48: Ja, das ist sicher ... etwas und ... Ja, ich meine wirklich auch deine Sachen, deine Videos.

00:21:56: Also jetzt müssen wir hier sitzen.

00:22:00: Ja seit Jahren Ja, finde ich sehr eindrücklich.

00:22:03: Also was du machst mit deinen Athleten und ... Ähm ja die auch ein bisschen auf den Bock Sachen und ein bisschen unikes Sachen aber trotzdem eigentlich mit irgendwie mit null Hilfsmitten oder wirklich grossem Material.

00:22:21: Mega krasse Übungen machen, wo nachher dich einfach ... Du fühlst dich einfach zehnmal besser als vorher?

00:22:28: Also ich glaube schon etwas, wenn ich auch so ein bisschen... Ich finde nicht, dass man das Krafttraining so oft gar nicht machen sollte.

00:22:39: Es ist zu eindimensional für Sportarten, die komplex sind wie ISOK.

00:22:44: Da braucht es noch etwas mehr und das Effort lassen ist etwas, was mir sehr wichtig ist.

00:22:49: Und ich habe Glück, dass sich zwei, drei Athleten auch schon betreuen dürfen, als ich genau das sehe.

00:22:56: Ich beobachte auch mega stark, was machen die denn anders.

00:23:00: Und wenn es um Gemeinsamkeiten verbindet und andere nicht haben, versuche ich eigentlich so herauszufinden, was könnte ich jetzt denen, die suchen, noch weiter mitzugeben, damit sie es ja vielleicht irgendwann auch finden?

00:23:14: Das ist aber gar nicht so einfach oder ein Thema, das mich seit Jahren beschäftigt und ich gebe auch noch lange wird beschäftigen.

00:23:21: Ja, das habe ich vor einer Professionalität angesprochen Und das Frauen-Eisok, finde ich, ist sich momentan extrem entwickeln.

00:23:30: Was ist aus deiner Sicht heute anders als vor fünf Jahren?

00:23:36: Ein sicherer Athletisches Bereich.

00:23:37: Also es war ein wirklich immenses Sprung jetzt hier gewesen und wir haben vor fünf oder zehn Jahren einen riesigen Gapcar unterschieden nur schon in der Nationalmannschaft vom Niveau des Atletikbereichs.

00:23:57: Ja, wenn du eigentlich atletisch gut warst, dann bist du sowieso so gut gewesen wie ich.

00:24:01: Also es ist eigentlich gar nicht mehr so speziell auf dem Eis zu können.

00:24:04: Der Vorteil ... Wenn du etwas schnell warst oder ein bisschen Power gehst oder länger als andere möchtest und etwas agiler warst ... Dann hast du dich im Platz echt gehabt!

00:24:15: Und jetzt ist es schon cool.

00:24:16: Jetzt sind wirklich ziemlich alle auf einem hohen Level in den atletischen Bereich.

00:24:24: Man hat viel mehr Konkurrenz und ist viel kompetitiver in den Trainings.

00:24:32: Das hilft mir natürlich am Isokay.

00:24:38: Es macht das Spiel auch auf dem Instant schneller.

00:24:42: Das Tempo, das Physische ... Ich glaube es ist ein guter Moment, dass wir das Physisch erbringen dürfen.

00:24:50: checken auch in der Schweiz.

00:24:52: In anderen Ländern gibt es schon länger, aber man muss das gewisse atletische Level haben.

00:24:58: Es ist sehr gefährlich und bringt gar nichts.

00:25:02: Man muss schneller spielen, weil man mit den Frauen reinfahren kann.

00:25:06: Vorher konnte man nur den Backweg nehmen.

00:25:10: Das ist eine Entwicklung, die sich in Zukunft sehr gut kommt.

00:25:15: Hat sich auch rund ums Spiel vieles verändert in den letzten paar Jahren?

00:25:21: Ja, vor allem im Ausland.

00:25:24: Ich glaube in der Schweiz ist klar, die Rahmenbedingungen sind auch besser geworden.

00:25:30: Ich bin mit dem Einfahrzeug bei Zürich und Davos Freiburg.

00:25:37: Jetzt haben sie die gleiche Infrastruktur wie z.B.

00:25:40: die Mane, bessere Eiszeiten ... bessere Trainer oder auch Trainer, die vielleicht der Mannenseite brauchen im atletischen Bereich.

00:25:50: In verschiedenen Bereichen hilft das sehr viel.

00:25:55: Aber ich denke, in einem Marketing-Bereich und rund ums Business sind wir sicher noch einen sehr langen Weg in den Schweiz vor uns.

00:26:06: Das ist in Nordamerika jetzt ... Wir gingen sehr schnell vorwärts.

00:26:11: Es war wirklich ein Business.

00:26:14: Die Frau ist okay, wie alle anderen Sportarten in Nordamerika.

00:26:21: Ja, es ist unglaublich!

00:26:22: Wir waren jetzt die letzten drei Jahre im Boston und haben dort vierzehn bis vierzehnt Leute, die behindert sind für uns zu arbeiten.

00:26:32: Wirklich nur für unser Team.

00:26:34: Das gibt es hier wirklich bei den National League, vielleicht auch bei der Mane, aber nachher gibt's das nicht und das ist das Merkschalt einfach mega.

00:26:43: Das Material, das Essen ... Ja, einfach rund um einhalten, das Marketing, die Werbung dafür.

00:26:55: Security... Also wirklich alles ist einfach taken care of und du als Spielerin Ja, du kannst wirklich einfach reinkommen und konzentrieren aufs Eis okay.

00:27:07: Und ja, einfach mega attraktiv auch für die Fans halt, weil es wirklich ein Event ist... So kann's weitergehen!

00:27:17: Jetzt hoffen wir natürlich, dass das in der Schweiz früher oder später auch wird passieren.

00:27:20: Oder ich gebe es auch in Amerika wie du sagst, die Entwicklung ist mega vorwärts gegangen, auch zu Schäuernzahlen, die extrem aufgegangen sind in den letzten Jahren.

00:27:27: Was hast du ausgefühlt gebraucht in der Schweizer?

00:27:30: dass wir dem etwas näher kommen.

00:27:34: Das eine ist sicher ein Mein-Shift in der Gesellschaft, wenn es schon ein paar Mal gesagt hat im Interview, dass man einfach nicht einer Frau in so einem Chemarche erwarten kann, dass es gleich schnell und gut ist wie beim Mann.

00:27:47: Es ist eine andere Sportart sagen wir eigentlich immer.

00:27:54: Ich glaube die Einstellung dazu muss sich so ändern.

00:28:01: Es ist halt auch, wie es übertreibt wird eben nur schon TV-Sachen.

00:28:08: So schwer war ich.

00:28:09: Ich glaube ... Ja, es kann einfach noch viel professioneller werden in diesem Bereich.

00:28:17: Das ja... Es ist schwierig aber es ist möglich, wenn man das sieht in Nordamerika und ... Man muss wirklich Leute dahinter haben, die etwas dafür machen wollen und investieren.

00:28:33: Das ist am Schluss das, was man braucht.

00:28:37: Jetzt bist du einer, der voran geht und einer von den ersten, die einen professionellen Weg geht.

00:28:43: Und durch das wahrscheinlich auch viele kleine Mädchen, die das beobachten und zu dir raufschauen.

00:28:50: Wann hast du gemerkt, dass auch andere Spielerinnen oder Jüngere zu dir aufschauen?

00:28:57: Ja, es ist auch etwas schleichend gekommen als erst ... Du kommst halt dort, wo du herkommst.

00:29:03: Vielleicht hat sie im Wintertour auch sehr lange gespielt und haben immer viel Meidli gehabt oder immer noch viel Meitli im Club.

00:29:14: Dann kennen Sie sich vielleicht dort mal nach einem internationalen Sprung in das College gemacht.

00:29:23: Das ist ja immer noch etwas ... Cool, wenn Spielerinnen und Spieler ins Ausland gehen oder auf die Nordamerika arbeiten.

00:29:31: Das ist schon das beste Hockey gespielt wird.

00:29:36: Ich würde sagen, dass ich seitdem nach Amerika gegangen bin, schon gemerkt habe, wenn ich zurückkomme, dass viele kleine Mädchen freuen, wenn sie mich sehen.

00:29:55: Ich merke sich oder einfach mehr Determine, wenn ich etwas mehr habe als vielleicht andere Spielerinnen.

00:30:03: Aber es ist schon noch eine Masse, das ist

00:30:07: gar nicht ... Fast nur durch Zürich laufen ohne, dass du zusammen musst anhalten.

00:30:12: Ja,

00:30:12: auf dem Grund also ja noch voll lowkey eigentlich.

00:30:17: Wer ist etwas was sagst?

00:30:19: Es wäre schön, wenn es noch mehr kommt.

00:30:21: Also die Aufmerksamkeit?

00:30:22: Oder bist du eigentlich ganz wohl und sagst, das ist gut so wie sie ist?

00:30:27: Ja, ich bin wirklich ganz wohl.

00:30:28: Ich glaube rund um die Eishalle.

00:30:32: Da kennt man mein Gesicht langsam schon, egal wo wir sind auf der Welt.

00:30:37: Und das ist mega cool!

00:30:39: Mit den Leuten, die von diesem Sport oder so kommen ... Ja, dann ja auch sehr gerne... mich austauschen oder nehmen mir Zeit und so.

00:30:50: Aber es ist voll okay, dass nicht jeden Tag online etwas über einem steht.

00:30:58: Man muss sehr aufpassen, dass man nichts falsch sagt oder einen falschen Bewegung macht.

00:31:05: Das ist wahrscheinlich sehr unangenehm.

00:31:10: Du bist sehr früh in die Nationalmannschaft gekommen, du warst extrem jung.

00:31:14: Wie hat sich diese Rolle in diesem Nationalteam für dich verändert in all diesen Jahren, wo du da schon dabei bist?

00:31:21: Ja also jetzt bin ich in den Top-Eisprozenten vom Alter her und vorher war ich noch in der letzten Eisprozente.

00:31:33: Ich denke einfach mehr Verantwortung über eine ... Man wird auch mit Themen konfrontiert, die jetzt vielleicht nicht nur ums Isokai gehen.

00:31:43: Und man wird auch Sachen gefragt, um mit helfen, mit gestalten, mitreden im Team, im Club und im Verband.

00:31:53: Ich glaube das sind so kleine neue Aufgaben.

00:31:55: halt, wo wir es drei wachsen und vorher haben wir einfach ... ja!

00:31:58: auf die Trennungsseite kommen und nachher am Training wieder gehen.

00:32:03: Wir mussten nicht studieren, wie etwas herkommt und wieso.

00:32:09: Ja, aber ... Sonst probiere ich mich auch immer selber.

00:32:14: Ich stand schon immer gerne voran oder habe eine Verantwortung über noch, als ich jünger war.

00:32:23: Darum ist es ein bisschen naturell, wenn man sich nicht gross verändern muss oder lernen muss.

00:32:29: Ja, das ist dann einfach mit der Zeit irgendwie gekommen.

00:32:34: Wenn du siehst Verantwortung übernehmen, versuchst du das mehr mit Wort zu machen oder durch dein Verhalten?

00:32:40: Sicher, mir auch durchs Verhalten.

00:32:42: Ich versuche schon vorbildlich aufzutreten und trainieren.

00:32:49: Ich bin immer ein Fan von ... Ja, der hardest worker in the room.

00:32:53: Egal wie gut man ist, das muss immer ein Ziel sein oder eine Aspiration sein.

00:32:59: und ja... Wenn du mal etwas gesagt werden musst, dann kann ich auch etwas sagen.

00:33:07: Das ist sicher nicht irgendwie zuvor der Stammung, aber das müssen wir auch lernen!

00:33:16: Wenn du so viel Verantwortung hast in einem Team, darfst du auch Schwäche zeigen?

00:33:21: Ich glaube, bei uns bei den Frauen ist das noch sehr angenehm und akzeptiert.

00:33:28: Es ist auch wichtig, dass Leute für Expositionen Schwäche oder Fälle zeigen können.

00:33:41: Das ist erstmals sehr wichtig.

00:33:43: Es ist auch nur Menschen und dass man selber auch hierher kommen kann.

00:33:49: Dass es nichts Spezielles ist, dass jeder arbeiten kann.

00:33:53: Und es gibt natürlich angenehme Dynamik in einem Team.

00:33:59: Man hat nicht das Gefühl, die einen sind da oben, die anderen unten, sondern es ist ein Miteinander.

00:34:06: Alle können ihre Meinung äußeren oder ihre Meinung eibringen.

00:34:12: Ja, ich glaube das ist schon ein neuer Weg in die Leadership, der jetzt immer mehr kommt und auch etwas, was mehr gut entwickelt ist im Allgemeinen in jedem Business.

00:34:25: Wer sagt dir ganz ehrlich, wenn du schlecht gespielt hast?

00:34:33: Ja, also ich selber sicher auch.

00:34:35: Wie ehrlich, weiss ich nicht!

00:34:36: Aber ja selbst ist Jetzig und selbst Wahrnehmung sicher auch sehr wichtig habe ich auch gelernt, dann sicher auch Trainer.

00:34:48: Ich war wirklich sehr glücklich bis jetzt, was ich für einen Trainer hatte in meiner Karriere und immer Leute, die einem weiterbringen wollen aber auch menschlich angemessen sind um darüber zu reden oder etwas auszudiskutieren.

00:35:09: Man versteht, dass man emotional ist im Spiel.

00:35:12: Das kann es geben.

00:35:16: Ich denke sicher auch auf meine Eltern oder die Familie.

00:35:21: Wir sind alle sehr ehrgeizig und haben immer das Beste aus jeder Situation.

00:35:28: Sie sagen mir immer, wenn ich super mache, aber sie sagen mir auch, wenn's mal ein besserer Ecken sei!

00:35:37: Zuerst für einen Trainer?

00:35:38: angesprochen.

00:35:40: Wenn ich das mitbekommen habe, sind es zwei Personen, die gerade im Frühling für dich extrem wichtig wurden.

00:35:49: Megan Dagen und Chris Spare.

00:35:52: Was macht sie für dich so besonders?

00:35:56: Im letzten Jahr in Bussen wurde Chris als Head Coach neu.

00:36:02: Niemand hatte ihn eigentlich nicht gross.

00:36:04: Er war nur etwas für alle von uns.

00:36:07: Und ja, wahrscheinlich war ich bis jetzt mein Lieblingssender im Misokay.

00:36:15: Darum habe ich einen Baudestritt auf Hamilton gemacht und jetzt gewachsen.

00:36:19: Er ging dort her und ich musste ein Team wechseln wegen der Expansion Rules.

00:36:25: Dann war es einfach entscheidend, dass ich dort gehen würde.

00:36:30: Erstens habe ich gemerkt, wie viel ich von ihm lernen kann in so kurzer Zeit.

00:36:34: In diesem letzten Jahr.

00:36:35: Darum bin ich sehr überzeugt, dass er mich noch sehr weit gebracht hat.

00:36:40: Und zweitens seine Art vom Coaching.

00:36:45: Es setzt sehr viel auf gute Kommunikation.

00:36:49: Er tut viele Over-Communicators im Englisch.

00:36:55: Dass alle wissen, was man redet und auch systemmäßig ... alles genau durchgehen, dass wirklich die hinterletten Spielerin weiss.

00:37:02: In dieser Situation machen wir das und dann eigentlich kann wirklich jeder mit jedem spielen will einfach jedes gleiche Macht auf dem Eis was ich so noch nie erlebt habe und es mega mehr wert ist.

00:37:15: Und Trainings sind mega intensiv.

00:37:20: Wirklich super Trainings auf einem Eis.

00:37:22: Ich glaube ja in der Liga waren wir die besten Parade Mannschaften gewesen Über eine ganze Saison gesehen, weil wir auch wirklich ... Ja in der Pre-Saison haben wir sehr streng trainiert und wir alle so dachten, wie kommt das gut?

00:37:37: Wir gehen alle nicht mehr.

00:37:39: Und er sagte, trust me!

00:37:41: Vertrauen mir!

00:37:43: Nachher wird es abgefahren aber wir müssen jetzt auf das Niveau kommen, dass wir nachher das Nieveau haben können.

00:37:51: Und ja, definitiv uns beweisen, dass das funktionieren kann.

00:37:56: Ja, wirklich sehr begeistert.

00:37:58: Und am nächsten Tag kenne ich noch nichts mega gut.

00:38:00: Ich habe sie einfach verfolgt seit Jahren.

00:38:02: Also ich hatte mal gegenseitig noch gespielt, was sie noch spielten.

00:38:08: In der Nationalmannschaft und in Amerika.

00:38:12: Also ja, eine Superspielerin ist nur schon dort aufgefallen.

00:38:17: Und dann eben auch als Trainerin oder als Managerin bei sie als Frau ... Sie war jetzt bei den NHL, bei den New Jersey Devils.

00:38:30: Auch als Scouting und Assistent GM unterwegs gewesen.

00:38:35: Wie sie sich durchsetzen kann... Das ist schon als Frau etwas bewundernswertes, weil es nicht einfach in so einem Männerdomänen so akzeptiert zu sein oder respektiert zu werden.

00:38:47: Und wenn ich mit ihr geredet habe wegen dieser Expansion für das neue Jahr und dem Vertrag ... Ich habe sofort gemerkt, dass ich weiss, was sie redet.

00:38:58: Dass wir ein gutes Team zusammenstellen und alles machen, das wir brauchen.

00:39:05: Darum freue mich mega!

00:39:07: Mal schauen bis es rauskommt dann.

00:39:09: Aber ja, freue mich sehr.

00:39:11: Was ist für dich der grosse Reiz an einem neuen Team?

00:39:16: Ja wirklich wieder ... Ein bisschen die Komfortzone verlassen und neue Herausforderungen anzunehmen.

00:39:23: Und schauen wir eine Chance wieder... Man kann selber entscheiden, wer man von neuen Leuten sein will oder ja, man lernt neue Leute kennen und man kann jetzt wirklich wieder neue Franchise helfen aufzubauen um einen neuen Ort die Fanbase zu kreieren.

00:39:44: Ja einfach so ein bisschen ... Es ist schon ein Teil von etwas Größerem.

00:39:49: Und ja, als Führungsspielerin neben auch wirklich ... Ich weiss es nicht.

00:39:57: Also etwas vorausgehen und... Es ist wirklich das Privileg, sondern die Situation zu sein.

00:40:04: Aber ich habe das Gefühl, dass ich selber noch sehr viel davon lernen kann.

00:40:09: Und freue mich einfach auf das gesehen.

00:40:12: An welchem Punkt ich bin vielleicht in einem Jahr heute?

00:40:14: Wer möchtest du sein von diesen neuen Leuten?

00:40:18: Ja, eben sicher jemanden, der mit ... Also das Vorbild vorangeht.

00:40:24: In jeder Situation ja sicher anständig ist sehr ... sehr enttäusiastisch und sehr ehrgeizig.

00:40:39: einfach dass ... Ja, jemanden die Leute will mit der Person sich abzugehen oder wenn die Zeit mit dieser Person verbringen.

00:40:50: Ja, und am Schluss ja bodenständig und um das hardest worker in dem Raum zu sein und auch irgendwie mehr Wert für das Team bringen, dass wir auch überschenken können.

00:41:03: Ich habe den Eindruck, es sind Werte, wo du auch die letzten Jahre schon stark so Mitreite hast und probiertest mitzutragen.

00:41:10: Gibt es Sachen, die du anders machen möchtest oder besser mit den neuen Chancen?

00:41:20: Ja, das ist eine gute Frage.

00:41:22: Ich glaube so, dass ich mich noch nicht damit befasst habe.

00:41:28: Ja wieder, ich glaube ... Ich versuche mich immer zu laufen und anzupassen oder zu verbessern oder etwas mehr ausholen.

00:41:39: Was mich immer reizt, sind neue Persönlichkeiten kennenzulernen.

00:41:43: Und dann sieht man, was diese Person macht und was sie ausmacht.

00:41:46: Wie könnte ich das auch?

00:41:49: Oder wie würde ich es machen?

00:41:53: Darum freue ich mich sehr, die neuen Leute kennenzulernen zu können.

00:42:00: Es ist einfach cool, dass ... Leeres Blatt auch schon.

00:42:04: Und nicht mit irgendeiner Last oder mit einer Vorgeschichte.

00:42:09: Sondern du kannst dich selber sein und versuchen, Leute zu inspirieren.

00:42:18: Das stimmt mir schön vor!

00:42:21: Was beschäftigt dich heute mehr als was du in den vergangenen Jahren

00:42:25: warst?

00:42:29: Mein Körper... Aber sonst ... Ja, ich glaube, es beschäftigt mich mehr, dass es mich mehr beschäftigt.

00:42:44: Ich glaube, man studiert etwas mehr oder man macht sich mehr Gedanken für Sachen, die mir eigentlich egal wären.

00:42:52: Aber man denkt, das ist irgendwie mega wichtig und muss es noch machen.

00:42:56: Und ja, ich glaub wirklich so, vielleicht vor zehn Jahren oder so.

00:43:06: Hast du gar keine Gedanken gemacht, wieso das passiert oder so etwas gibt?

00:43:10: Oder warum es jetzt nicht da ist.

00:43:12: Und dann machst du einfach und spielst einfach oder gehst einfach in die Schule.

00:43:17: Du musst nicht gross überlegen was kommt als nächstes.

00:43:23: Ja also Beschäftigung ist wirklich ein Schwieriges Wort aber es nimmt mehr Raum in meinem Kopf oder im Leben.

00:43:31: Vielleicht ja... Es ist wirklich sehr schwierig heutzutage Wissen, was muss ich mehr Zeit geben und was ist eigentlich wirklich egal?

00:43:40: oder was ist auch mal okay wenn man das jetzt nicht macht.

00:43:43: Oder ja so ein bisschen die Angst habe etwas zu verpassen oder irgendwie hinein zu sein bei irgendetwas.

00:43:52: Das ist schon da.

00:43:55: In

00:43:55: diesem Gespräch hast du jetzt schon zwei, drei Mal gesehen?

00:43:59: Wenn ich so richtig gehört habe, dann gerne mit Trial and Error vor.

00:44:02: Also du probierst gern aus und schaust dann auch etwas mit dem.

00:44:06: Also wenn du sagst, was muss ich machen?

00:44:07: Was kann ich auf der Seite lassen?

00:44:09: Dann sagst du okay, ich versuche es mal.

00:44:10: Und schaut dann weiter!

00:44:13: Ja, ich denke schon... Ich glaube offensiv, dass das vielleicht einmal funktioniert und im zweiten Mal nicht mehr so.

00:44:23: Es ist auch etwas, was ich lernen musste.

00:44:27: Wenn irgendetwas funktioniert hat ... Ich habe es einfach immer gemacht und es hat funktioniert.

00:44:31: aber es kann eben alles verändern sich so schnell oder die Entwicklung ist so schnell dass mal etwas vor ein paar Wochen hast du richtig gehalten und jetzt wirst du das gar nicht mehr machen oder so.

00:44:44: Ich glaube diese Offenheit, dass man irgendwie ja... Dass auch alles noch ein bisschen schnelllebiger ist Schon manchmal schwierig, aber auch immer eine sehr gute Chance zu halten.

00:44:56: Ja... Ich

00:44:57: kann auch die Eindrüchte beschöpft werden, welche sich jeden Tag weiterentwickeln wollen und verbessern wollen.

00:45:04: Was hast du in den letzten Jahren über dich selbst gelernt?

00:45:11: Sicher das eine, dass man nicht ... Nicht jeder hätte ich gerne.

00:45:22: Ich hatte immer gerne, wenn ich es gut hatte mit allen.

00:45:26: Die Harmonie ist mir sehr wichtig in einem Team ... In der Schule und beim Schaffen.

00:45:32: Bei allem mal bei der Familie bin ich sehr unangenehm, wenn etwas nicht harmonisch abläuft oder so.

00:45:42: Und ich musste lernen, dass das einfach ... Die Realität ist, dass es nicht geht und dass wir manchmal auch etwas machen, das anderen Menschen schadet.

00:45:54: Aber man muss es machen oder es richtig ist.

00:45:57: Und ich habe gerade die Leidepositionen, damit man nicht mit allen der besten Freundin sein kann.

00:46:07: Das ist sicher etwas, was ich jetzt immer noch megaschaffen muss und mich selbst mega etwas ... wenn es bei jemand anderem nicht so gut läuft.

00:46:17: Dass ich etwas gelernt habe und mir selbst vertraue, dass der Weg, den ich gehe, gut ist.

00:46:32: Man kann immer wieder anpassen und Anpassungen vornehmen und machen.

00:46:36: Aber nicht zu viel vergleichen mit anderen Leuten oder denken, die ist jetzt ... schon lange auf dem Eis, ich eher noch nicht so.

00:46:47: Ist es jetzt echt nicht gut?

00:46:48: Ist das gut?

00:46:48: Die macht das, ich mache das gar nicht.

00:46:51: Die ist das, die ist das nicht oder so.

00:46:54: Ich glaube einfach ein bisschen mehr aufs Gefühl und sich selber loszulassen und etwas weniger links-rechts zu schauen.

00:47:02: Also sicher schauen und lernen was andere machen aber nicht gerade alles mit dem vergleichen was man selbst macht.

00:47:11: Als erstes, was du angesprochen hast, war ich kurz vor einem Podcast gelöst von einem Psychiater.

00:47:16: Und der hat dringend gesagt... Also egal was du machst, du hast immer ein paar, die es nicht gut finden.

00:47:25: Das ist eigentlich gar nicht so entscheidend, was Du machst und sie sind nicht mehr über gleichviele, wo das schlecht findet.

00:47:29: Darum, seinen Ansatz war es so, am besten machst du also die Würsche machen, um eben probierst du ihn anzupassen und zu verstehen haben dich einiges gewiss.

00:47:36: Es hat etwas wahres, was er dir gesagt hat!

00:47:42: Was möchtest du zukünftig noch lernen?

00:47:48: Für den Kopf und so.

00:47:49: Ich habe gerade ein Sportmanagement-Online-Studium angefangen, das Zertifikat mache ich.

00:48:00: Ja, weil wirklich auch jetzt mit dieser Liga der PW HLD einen Teil davon sein könnte, etwas Neues aufzubauen.

00:48:09: Kulisse von einem Sport gesehen oder die wirtschaftlichen Zusammenhänge, die im Sport wichtig sind.

00:48:17: und das Business vom Sport interessiert mich wirklich mega.

00:48:23: Ich habe sehr Lust darüber zu erfahren und vielleicht auch einmal in so einer Rolle schlüpfen nach meiner aktiven Karriere.

00:48:35: Ich freue mich sehr, wenn wir Wirtschafts- und Business-Zugs lernen.

00:48:41: Als ich vorher gar nichts gemacht habe.

00:48:45: Und ja... Am Schluss auch täglich immer an mir selbst arbeiten, ob es für uns ist oder der Besuch ist.

00:48:55: Ich glaube, man ist nie ausgelehnt.

00:49:01: So viele Leute wollen wir kennenlernen.

00:49:08: verschiedene Visionen und auch die Art, wenn man etwas macht.

00:49:14: Wir kennen dann, dass wir am Schluss vielleicht das finden, was man am meisten selbst profitiert oder was man sieht, das tut einem am meisten gut.

00:49:25: Wir kommen noch ein bisschen zurück an den Anfang.

00:49:28: Du schreibst auf deiner Website vom Moment, wo du als Sechsjährige eigentlich so ... Wenn die Jungs zugeschaut haben, wie die Eishockey gespielt haben.

00:49:36: Wie sie über das Eis geflitzt sind und wie sie nachher zusammen gejubelt haben, dass es für dich ein ganz wichtiger Moment war, wenn diese Sechsjährige Alina dich heute sehen würde?

00:49:46: Was würdest du dir denken?

00:49:49: Ja schon ... ähm ... ja schon etwas in den Traumungen wie ... also ich glaube ... wäre sicher stolz aber sicher am meisten... Ich bin stolz, dass Salina eine Person ist, die sich gerne mit ihr umgeben und ihr folgt.

00:50:18: Wenn ich Leute schlecht über sie sage ... Das finde ich das Schönste im Leben.

00:50:26: Sonst ... Ich habe keine Masse oder so.

00:50:32: Ja, ich weiss auch nicht.

00:50:35: Sicher macht ihr einen Weg und ... Ja, einfach auch cool, dass sie sich nicht abschrecken lassen hat von eben.

00:50:48: Wir sind früher als Mädchen und so alleine bei den Jungs in einem Leidengarder oben.

00:50:55: Früher mussten wir alles selber organisieren.

00:50:59: Ich hatte immer wieder Leute und Stimmen.

00:51:02: Wieso machst du das?

00:51:04: Du kannst jenen von diesem Leben ... Es ist auch mega männlich, es ist auch Mega-Männer-Sport.

00:51:12: Ja, irgendwie tief in mir drin.

00:51:14: Also hat mich das einfach nicht interessiert.

00:51:17: Ich habe es nicht wegen dem gemacht.

00:51:21: Weil ich so gerne insOK spiele und so gerne irgendwie Erfolg habe mit dem Team.

00:51:28: Es ist einfach cool, dass ich all diesen Leuten zeigen kann, dass es doch geht und dass alle anders beweisen haben.

00:51:37: Schön!

00:51:39: Ich würde auf jeden Fall gespannt zu schauen wie deine Karriere weitergeht und werde das auch näher verfolgen wenn du die neue Saison startest mit deinem neuen Team und wünschst dir dort ganz viel Erfolg.

00:51:49: und danke vielmals, dass du dir Zeit genommen hast heute vorbei zu kommen.

00:51:52: Das hat mir mega Spass gemacht und vielleicht gerne wieder mal...

00:51:56: Danke für die Einladung.

00:51:57: Das

00:51:59: war der Gespräch mit Alina.

00:52:01: Während dem Gespräch, aber auch nachher, als ich das ganze Gespräch noch einmal nachgelost habe, sind mir ganz viele tolle Sachen aufgefallen, was sie während des Gesprächs erwähnt haben.

00:52:10: Zum Beispiel wie sie vorgeht zum Besserwerden, wie sie immer wieder neu versucht einzubauen, wie Sie nie versucht stattbleiben und dass es aber auch okay ist mal eine Schwäche zu zeigen.

00:52:22: Ich finde, das sind ganz viele wichtige Attribute, die sich viele Spitzesportler innen, aber auch alle anderen Leute etwas davon abschneiden können.

00:52:30: Und ich hoffe, dass sie mit dieser Art und Weise auch viel inspiriert, irgendwie einen Schritt weiterzukommen oder noch mehr aus dem zu machen, was sie können.

00:52:39: Ich habe dieses Gespräch sehr genossen und wünsche Alina ganz viel Erfolg in der kommenden Saison!

00:52:44: Wenn dir das Gespräch gefallen hat, dann könnt ich auch mein Gespräch mit dem Dario Gavietzel in einem Alpine Snowboarder, der ebenfalls zu den Welteliten gehört interessieren.

00:52:54: Das wäre dann die Folge eines Siebets von meinem Podcast und wenn du jetzt denkst, dass es könnte ein Gespräch gewesen sein, was auch über die Andere interessiert würde, dann leid dieser Person, der linkt doch gerade weiter damit er oder sie auch das Interview mitlassen kann.

00:53:09: Ich danke dir auf jeden Fall, dass du bis am Schluss zugelassen hast und hoffe, dass ihr auch nächste Woche wieder dabei bist Oder beim nächsten Gespräch mit dem Athleten, der Athletin oder sonst einer spannenden Person aus dem Sportumfeld.

00:53:21: Ich wünsche dir eine gute Woche und bis bald!

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